Erbendorf
20.02.2019 - 17:35 Uhr

Bauplätze am Wildenreuther Rohrerberg

Nach gut zwei Jahren kann das Umlegeverfahren am Rohrberg in Wildenreuth zum Abschluss gebracht werden. „Der Umlegungsplan ist beschlossen und wird voraussichtlich Mitte des Jahres des rechtskräftig“, stellte Bürgermeister Hans Donko fest.

Jede Menge Pläne wälzten die Stadträte in ihrer Sitzung am Montag im Rathaus. Dabei ging es diesmal nicht nur um Vorhaben in der Stadt Erbendorf. Auch aus Krummennaab, Wiesau, Windischeschenbach und Erbendorf waren Unterlagen eingegangen. Nach gut zwei Jahren kann das Umlegeverfahren am Rohrberg in Wildenreuth zum Abschluss gebracht werden. "Der Umlegungsplan ist beschlossen und wird voraussichtlich Mitte des Jahres rechtskräftig", stellte Bürgermeister Hans Donko am Montag im Stadtrat fest.

Bereits vor Jahren ist der Bebauungsplan Wildenreuth-Nordöstliches Ortsgebiet aufgestellt worden, um eine planmäßige Bebauung am südlichen Rohrberg zuzulassen. Um bereits ausgewiesenes Bauland einer Nutzung zuzuführen, beschloss der Stadtrat im Januar 2017 die Anordnung einer Umlegung zwischen der M- und N-Straße im Ortsteil Wildenreuth am Rohrberg.

Wie Bürgermeister Hans Donko ausführte, war das Ziel der Umlegung, Bauparzellen zu bilden und öffentliche Verkehrsflächen auszuweisen. Abgewickelt hat das Verfahren ein Umlegungsausschuss, dem der Bürgermeister, der Kreisbaumeister, ein Jurist des Landratsamtes, der Leiter des Vermessungsamtes sowie ein Vertreter des Stadtrats angehörten.

Bauamtsleiter Dieter Döppl informierte die Stadträte, dass der Erörterungstermin mit allen beteiligten Grundstückseigentümern erfolgreich war und ein entsprechender Umlegungsplan aufgestellt werden konnte. "In der heutigen letzten Sitzung des Umlegungsausschusses wurde der Umlegungsplan beschlossen."

Bürgermeister Donko merkte an, dass die Unterlagen jetzt noch das Auslegungsverfahren durchlaufen müssten. "Wenn alles gut geht, haben wir sowie die Grundstückseigentümer bis Mitte des Jahres Rechtssicherheit." Einen Dank sprach er allen am Verfahren Beteiligten aus.

Die Stadt selbst verfügt jetzt im Baugebiet Rohrberg über acht neue Bauplätze. "Die Verkaufspreise werden noch festgelegt", stellte Donko fest. Doch bevor es durch die Bauherren ans richtige Bauen geht, muss die Stadt noch die Erschließung des Umlegungsgebiets bewerkstelligen. "Das wird uns finanziell herausfordern", meinte der Bürgermeister. "Wir brauchen diese Grundstücke", stellte SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Gredinger fest. "Ich sehe es an den Nachfragen der Bauwilligen."

Keine Einwände hatten die Stadträte bei den Vorhaben benachbarter Kommunen, bei der die Stadt als Träger öffentlicher Belange beteiligt ist. "Belange der Stadt Erbendorf werden nicht berührt." Das stellte Bürgermeister Hans Donko zu Bebauungsplänen aus den Kommunen Krummennaab, Wiesau, Pressath und Windischeschenbach fest, die dem Stadtrat vorlagen. Von der Gemeinde Krummennaab lagen die Pläne für die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Sondergebiet Freizeit und Erholung "Bürgerpark" vor. Entstehen soll dieser auf einer gut 1,2 Hektar großen Teilfläche des ehemaligen Seltmann-Areals. Der Markt Wiesau hatte die erste Änderung des Bebauungsplans "Egerstraße" vorgelegt. Dort soll ein Ersatzbau für den abgebrannten Rewe-Markt errichtet werden. Die 9. Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans war aus Pressath eingegangen. Dort soll ein "Sondergebiet Freiflächen-Photovoltaikanlage Riggau" ausgewiesen werden. Gut vier Hektar sollen für unbewegliche Freiflächen-Photovoltaikanlagen reserviert werden. Die Stadt Windischeschenbach übersandte erneut die Änderung des Bebauungsplans "Erbendorfer Straße" zur Stellungnahme. Geplant ist dort die Errichtung großflächiger Einzelhandelsbetriebe.

 
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