Informationsnachmittage zu interessanten Themen stellt das Generationen-Netzwerk der Stadt für interessierte Senioren regelmäßig vor. Diesmal war das „Baxi“ dran. Projektleiter Roland Lochner freute sich über den guten Besuch in der Stadthalle. Als Referenten stellte er mit Peter Zimmert vom Landratsamt Tirschenreuth einen kompetenten Kenner der Materie vor.
Gleich zu Beginn lobte Zimmert das „Baxi“, ein Wortspiel aus Bus und Taxi, als Erfolgsmodell, das vor gut drei Jahren ins Leben gerufen wurde. In dieser Zeit seien weit über 60 000 Fahrgäste befördert worden. „Wir bemühen uns, dieses Nahverkehrskonzept auszuweiten und zu verbessern.
Zimmert wies darauf hin, dass das „Baxi“ das Ergebnis einer Neuausrichtung des Öffentlichen Personennahverkehrs sei. Denn die Fahrgastzahlen im bisherigen Linienverkehr gingen aufgrund des demografischen Wandels, des Freizeitverhaltens und der deutlich gewachsenen Flexibilität kontinuierlich zurück.
Grundsätzlich sei das „Baxi“ im gesamten Landkreis im Netz des Öffentlichen Nachverkehrs integriert und binde auch kleine Ortschaften mit ein. „Das Baxi fährt auch da, wo sonst keine Busse fahren“, so Zimmert. Das zeigen auch die über 700 Haltestellen, die auch immer weiter ausgebaut werden. „Das Baxi füllt räumlich und zeitlich den Linienverkehr auf“, stellte er fest. „Wir bringen sie bequem, sicher und günstig an den gewünschten Ort.“
Die interessierten Zuhörer informierte der Fachmann auch über das Angebot „Der mim Board“ sowie die Freizeitbusse. Für Erbendorf kündigte er an, dass es hier in absehbarer Zeit auch das E-Baxi geben wird. „Geplant sind in der Stadt 60 Haltestellen.“ Vorgesehen ist, dass das E-Baxi von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, gegebenenfalls auch Samstag und Sonntag fahren wird. „Funktionieren wird das E-Baxi wie das Baxi auch“, wies Zimmert hin. „Eine Stunde vor Abfahrt die Fahrtzentrale anrufen und die gewünschte Haltestelle nennen.“














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.