13.04.2021 - 13:56 Uhr
ErbendorfOberpfalz

BRK-Bereitschaft Erbendorf: Spendenaufruf per Brief

Anita Savidis wird etwa 300 Spendenbriefe ehrenamtlich in Krummennaab verteilen.
von fksProfil

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Bereitschaft Erbendorf im Bayerischen Roten Kreuz (BRK) nicht wie gewohnt persönlich um Spenden bitten. Stattdessen schrieb Bereitschaftsleiter Sven Lehner einen Brief. "Wir vermissen Sie!", leitet er sein Schreiben an die Bevölkerung ein. Er bittet die Erbendorfer, Krummennaaber und Reuther um eine Spende für die Arbeit des Roten Kreuzes. Eigentlich war Ende März eine Haussammlung geplant, bei der Ehrenamtliche persönlich um eine Spende bitten und zugleich als Ansprechpartner für die Menschen von Haus zu Haus ziehen wollten. Pandemiebedingt musste aber die Frühjahrssammlung ausfallen.

"Um unsere vielseitige und meist nicht refinanzierte Rotkreuzarbeit weiterhin sicherstellen zu können", formuliert Lehner, "sind wir dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen." Zwar seien mangels Veranstaltungen keine Sanitätswachdienste nötig, aber mit zwei "Helfer vor Ort"-Standorten (Krummennaab und Erbendorf) sowie den in Erbendorf stationierten Schnelleinsatzgruppen sind die ehrenamtlichen Helfer dennoch wöchentlich mehrfach im Einsatz. Auch spezielle Dienste, wie ein Einkaufsservice während der Pandemie, werden angeboten, Aus- und Fortbildungen seien weiterhin nötig.

Und um diese finanzieren zu können, sind seit ein paar Tagen etwa 25 Helfer unterwegs, um mit den Altkleidersäcken einen Spendenaufruf zu verteilen. "Dankeschön!" schreibt Lehner mit dicken, roten Buchstaben am Ende seines Briefes. Und, dass er bis zu einem möglichen Wiedersehen allen Kraft, Ausdauer und Gesundheit wünsche, bis die Pandemie gemeinsam bekämpft wurde und auch darüber hinaus.

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