Corona, Fockenfeld und Flutkatastrophe halten Rot-Kreuz-Bereitschaft Erbendorf auf Trab

Erbendorf
20.01.2023 - 12:18 Uhr

Bereitschaftsleiter Sven Lehner blickte bei der Jahresversammlung des Roten Kreuzes Erbendorf auf ein sehr turbulentes Jahr zurück. Neben der Pandemie war auch die Notunterkunft in Fockenfeld eine der Herausforderungen für die Helfer.

von fks
Für langjährige Dienstzeit zeichnete Kreisbereitschaftsleiter Christian Stahl (von links) Monika und Laura Stahl (beide 10 Jahre) sowie Sven Lehner (25 Jahre) aus.

Im Jahr drei der Pandemie kehrte auch bei den Helfern der Bereitschaft Erbendorf im Bayerischen Roten Kreuz (BRK) ein bisschen Normalität zurück. Da viele Veranstaltungen wieder stattfinden durften, war das Team der Sanitätsabsicherung wieder gefragt und fleißig im Einsatz. Insgesamt 31 Mal waren die Helfer hier in und um Erbendorf gefragt.

Nicht dazu zählten Einsätze auf der Luisenburg, bei der vor allem Gerald Wagner und Monika Stahl insgesamt über 30 Dienste bei den Festspielen verrichteten. Die Bereitschaft Erbendorf war auch hier die mit der größten Beteiligung gewesen: 121 Dienste, etwa 38 Prozent, wurden von Erbendorfer Helfern übernommen.

Die Pandemie war weiterhin ein großes Arbeitsfeld im Jahr 2022. So wurde von insgesamt 16 Helfern die Corona-Teststation in der Stadthalle betrieben, auch wurde ein sehr gut angenommener Sonderimpftermin am 8. Januar 2022 durchgeführt. "Also ob das alles nicht schon genug gewesen wäre, rückten dann die Flüchtlingsunterkunft in Fockenfeld und die Flutkatastrophe im Ahrtal in den Fokus", sagte der Bereitschaftsleiter. Bei beiden überregionalen Einsätzen waren Erbendorfer beteiligt, die aus seiner Sicht hervorragende Arbeit geleistet haben.

"Auf euch und auf das Jugendrotkreuz ist immer Verlass", bedankte sich Lehner bei allen Beteiligten. Seien es die Blutspendetermine (mit insgesamt 983 Blutspendern), Sammlungen oder Altkleiderspenden. "Dazu haben beide Ersthelfergruppen in Erbendorf und Krummennaab den Einsatzbetrieb verlässlich durchgeführt", freute sich Lehner weiter.

Erfolgreich war auch erneut das Jugendrotkreuz, welches mit zwei Gruppen beim Landeswettbewerb teilgenommen hatte. Die Bambini, also die Jüngsten, hatten diesen sogar gewonnen und die Ältesten der Stufe III einen beachtlichen vierten Platz erreicht. Zudem gab Lehner einen kurzen Ausblick auf zwei anstehende Veranstaltungen des Jugendrotkreuzes im Jahr 2023. Die Bereitschaft richtet im März den Kreiswettbewerb und im September das Planspiel "Youth on the Run" aus, wofür er bereits jetzt um große Unterstützung warb. Kreisbereitschaftsleiter Christian Stahl konnte nach Lehners Ausführungen noch drei Helfer für ihre langjährige Mitgliedschaft ehren. Für je zehn Dienstjahre erhielten Laura und Monika Stahl, für 25 Jahre Sven Lehner eine Auszeichnung.

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