Hans SchäfflerSchäffler war ein echter Erbendorfer. Hier erblickte er am 29. Juni 1938 das Licht der Welt. Nach seiner Schulzeit lernte er in der örtlichen Porzellanfabrik den Beruf des Porzellandrehers. Von 1961 bis 1996 gehörte der dem Betriebsrat an, davon 28 Jahre als Vorsitzender. Zudem war Schäffler zuletzt auch Vorsitzender des Gesamtpersonalrats.
Schon früh war Schäffler in der Gewerkschaft aktiv. Das DGB-Ortskartell führte er bis 2017 als langjähriger Vorsitzender. Auch in der Arbeiterwohlfahrt war Schäffler aktiv. Von 1977 bis 2017 war er deren Ortsvorsitzender. Auf seine Initiative ging die Gründung des AWO-Seniorenclubs 1973 zurück. Im Jahr 2011 setzte er sich dafür ein, dass die Mitterteicher Tafel auch eine Ausgabestelle in der Steinwaldstadt eröffnete. Sein Wirken honorierte der AWO-Ortsverband mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.
Neben Familie und Beruf engagierte sich Hans Schäffler in der Kommunalpolitik. So gehörte er von 1966 bis zum Jahr 2002 dem Stadtrat an. Darüber hinaus war er Jahrzehnte mit dem SPD-Ortsverein verbunden, dessen erster Vorsitzender er von 1984 bis 1994 war. Der Ortsverein ernannte Schäffler zum Ehrenvorsitzenden.
Als Eigenheimbesitzer lag dem Verstorbenen auch die Siedlergemeinschaft, dessen Ehrenmitglied er war, am Herzen. 1971 der Siedlergemeinschaft beigetreten, war er bereits fünf Jahre später Beisitzer. Ganze 33 Jahre bekleidete er von 1979 bis 2012 das Amt des zweiten Vorsitzenden.
Hans Schäffler starb am Montag, 18. Februar, im Krankenhaus Kemnath. Er hinterlässt Ehefrau Maria, mit der er seit 1961 verheiratet war, sowie die Kinder Heike, Renate und Andreas.
In der Stadtratssitzung am Montagabend gedachten die Mitglieder ihres ehemaligen Kollegen. Bürgermeister Hans Donko würdigte in einer Gedenkminute Schäfflers langjähriges Wirken als Stadtrat sowie sein großes Engagement am Gemeinwohl, das auch 2014 mit der Bundesverdienstmedaille honoriert wurde. Besonders hob der Bürgermeister hervor, dass Schäffler vor gut 20 Jahren daran mitgearbeitet hatte, die ersten Bürgerfeste mit auf die Beine zu stellen. Über viele Jahre war der Verstorbene auch im Bürgerfestausschuss mit vertreten.
Der Totenrosenkranz ist am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt. Das Requiem in der Pfarrkirche mit anschließender Beerdigung ist am Freitag, 22. Februar, um 14.30 Uhr.













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