22.07.2021 - 13:37 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Erbendorfer AsF-Damen treffen sich nach langer Pause wieder

Nach langer Zeit trafen sich die Mitglieder der AsF. Mit auf dem Bild die kommissarische Vorsitzende Brigitte Scharf (hinten, Mitte) und SPD-Ortsvorsitzende Petra Thomas (Fünfte von links).
von Jochen NeumannProfil

Im Restaurant Pizza-Cone kamen die Frauen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) zur ersten Versammlung nach über einem Jahr wieder zusammen. Kommissarische Vorsitzende Brigitte Scharf freute sich, alle gesund wiederzusehen und startete gleich einen Impfaufruf an alle. Scharfs Rückblick fiel mager aus: „Aufgrund der Pandemie und der Einschränkungen waren keine persönlichen Treffen möglich, ganz geschweige irgendwelche Treffen.“ Des Weiteren erinnerte sie an den plötzlichen Tod der langjährigen AsF-Vorsitzenden Christine Trenner, die fast auf den Tag genau vor einem Jahr gestorben ist. Sie bat die Mitglieder, an Trenners Todestag am 17. Juli deren Grab zu besuchen.

Scharf blickte auch in die Zukunft und hob vor allem das Ferienprogramm der Stadt hervor, in dem die AsF und die SPD mit zwei gemeinsamen Veranstaltungen vertreten ist. „So können am Freitag, 6. August, unter dem Motto 'Bunte Straße' Kinder beim Hans-Müller-Spielplatz am Naabberg eine Straße mit Kreide bemalen und Hinweisschilder gestalten.“

„Eine ganz besondere Veranstaltung hat der SPD-Ortsverein auf den Weg gebracht“, freute sich Scharf: Am Dienstag, 17. August, ist ein Skate-Workshop als Einsteigerkurs für Skateboarder in Zusammenarbeit mit dem Skater-Verein spot Regensburg. „Anschließend wird gemeinsam gegrillt.“

Ein weiteres Thema der Versammlung war die anstehende Bundestagswahl. „Ich bitte euch, unbedingt das Briefwahlrecht zu nutzen“, forderte Scharf die Anwesenden auf. „Denn die SPD braucht jede Stimme.“ Zu den Wahlprogrammen „der anderen Parteien“ stellte die Vorsitzende fest, dass diese nicht auf die „Kleinen“ schauen. Hier nahm sie vor allem die Grundrente ins Visier, die eigentlich gut sei, aber nicht in dem Umfang umgesetzt habe werden können, wie es die SPD wollte. „Leider wird nur ein Bruchteil der Rentenempfänger, die niedrige Renten haben, den Zuschlag bekommen, weil es ja die Einkommensanrechnung gibt.“ Weiter sagte sie: "Diese Forderung der CDU/CSU hätte letztes Jahr fast die Koalition gesprengt. Was aufgrund der Einkommensanrechnung jetzt an Verwaltungskosten verursacht wird, steht in keinem Verhältnis zur gewünschten Einsparung.“ Nach ihren Worten mussten gut 1000 neue Mitarbeiter eingestellt werden, die diese Einkommensanrechnungen jetzt bearbeiten. Zum Schluss der Versammlung wünschte Scharf ihrer Nachfolgerin als SPD-Vorsitzende, Petra Thomas, viel Erfolg im Wahlkampf vor Ort. „Ich vertraue da ganz auf dich.“ Des Weiteren informierte Scharf die Mitglieder, dass die von der Arbeiterwohlfahrt gesponserten Bänke und Tische schon vor Wochen geliefert wurden. „Jetzt warten wir nur noch aufs Aufstellen durch den Bauhof.“

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