03.05.2021 - 10:34 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Erbendorfer Pfarrer hat süße Auslöse für wolpernde Vorschulkinder

Noch ist die Tür des Pfarramtes nicht verhangen, aber ein Ei und ein Lamm haben die jungen "Wolperer" bereits gefunden. Beides haben die Kinder kurz darauf zum Maibaum im Gruppenraum gebracht.
von fksProfil

Ein mit Toilettenpapier verhängter Eingang und verschwundene Haustürdeko entdeckte am Freitagvormittag Pfarrer Martin Besold. Er musste nicht lange suchen, bis er unter dem Maibaum im Kindergarten fündig wurde. Normalerweise verschwinden erst in der Freinacht, die Nacht zum 1. Mai, Gegenstände und finden sich unter dem örtlichen Maibaum wieder. Der Pfarrer wurde aber bereits am Vormittag des 30. April von "Wolperern" heimgesucht. Die Vorschulkinder der "Blauen Gruppe" des Kindergartens St. Elisabeth Erbendorf feierten ein kleines gruppeninternes Maifest - und den Brauch des "Wolperns" haben ihnen die Erzieherinnen auch nähergebracht. Auch was es mit der Walpurgisnacht auf sich hat, haben die Buben und Mädchen mit Kindergartenleiterin Stefanie Unterburger und ihrem Team besprochen.

Mit der Aussicht auf eine kleine Auslöse gab es für die zwei Mädchen und drei Buben kein Halten mehr: Ausgestattet mit frischem Toilettenpapier, machten sie sich gleich auf den Weg zum benachbarten Pfarrhaus, das der Stadtpfarrer bewohnt. Schnell war die Haustür verhangen - kein Durchkommen mehr für Gäste und Bewohner.

Doch blieb es nicht beim neuen "Türschmuck", auch Dekoration fiel den jungen "Wolperern" zum Opfer. Ein Lamm und ein großes Ei fanden sich kurze Zeit später unter dem Maibaum im Gruppenraum der Vorschulkinder wieder. Dort haben die Buben und Mädchen gesungen und sind in den Mai getanzt - bis es an der Gruppentür klopfte. Pfarrer Besold war auf der Suche nach seiner Dekoration in der Einrichtung fündig geworden. Natürlich hatte er eine süße Auslöse für die Vorschulkinder dabei. Danach spazierten alle gemeinsam zum Marktplatz, auf dem Stadtmitarbeiter den Maibaum aufgestellten. Die Kindergartenkinder waren live dabei, als der mächtige Baum in die Höhe gestemmt wurde.

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