09.10.2019 - 12:56 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Erbendorfer Schule barrierefrei

Die Grund- und Mittelschule Erbendorf ist barrierefrei. Nach gut einem Jahr sind die Umbaumaßnahmen im Inneren abgeschlossen.

Bürgermeister Hans Donko und Rektorin Sabine Graser (von links) vor dem neuen Aufzug in der Grund- und Mittelschule.
von Jochen NeumannProfil

Bereits vor längerer Zeit wurde die Stadt Erbendorf in das Förderprogramms KIP für die Grund- und Mittelschule zum Abbau von baulichen Barrieren aufgenommen. Im Herbst vergangenen Jahres begannen die Baumaßnahmen. Es wurde ein Personenaufzug eingebaut, über den alle Geschosse barrierefrei erreichbar sind.

Es wurden ein Aufzugsschacht hochgezogen sowie notwendige Wand- und Deckendurchbrüche vorgenommen. Wie Bürgermeister Hans Donko ausführte, wurde der Aufzug in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Treppenhaus eingebaut. In diesem Zuge konnten die bestehenden Toilettenanlagen in nächster Nähe zum Aufzug in den einzelnen Geschossen modernisiert und um ein Behinderten-WC erweitert werden.

Energetische Sanierung läuft

Bei einem Ortstermin zeigten sich Bürgermeister Hans Donko und Rektorin Sabine Graser über die Bauausführung erfreut. "Alles Bestens", vermeldete Graser. "Die energetische Sanierung des Gebäudeanbaus ist aber noch im Gange", stellte der Rathauschef fest. "Es wurden bereits das Dach erneuert und neue Fenster eingebaut." Einzig der Vollwärmeschutz sowie der Sonnenschutz würden noch fehlen. "Wenn es das Wetter zulässt, könnten diese Arbeiten noch heuer durchgeführt werden", zeigte sich Donko optimistisch.

Zu den Kosten führte der Bürgermeister aus, dass sich der Aufzugeinbau auf rund 230 000 Euro beläuft. Ein sich anschließender zweiter Bauabschnitt für Brandschutzmaßnahmen schlägt mit 450 000 Euro zu Buche. Zusammen mit der geplanten energetischen Sanierung des dritten Bauabschnitts werde die Stadt insgesamt rund 1,8 Millionen Euro in das Schulgebäude investieren.

Für Graser, die im September ihre neue Stelle als Rektorin an der Grund- und Mittelschule angetreten hat, sind Bau- und Sanierungsarbeiten nichts Neues. Auch an ihrer früheren Schule musste sie sich damit auseinandersetzen. "Ins Schulleben und in meine neue Aufgabe habe ich mich bestens eingefunden", verriet Graser am Rande.

Für die nächste Zeit hat sie bereits einiges vor. "Unter anderem möchte ich im Rahmen des Schulverbundes mit Windischeschenbach die Kooperation intensivieren", so die Rektorin. Zudem will sie eine engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Kindergärten sowie der örtlichen Bücherei anstreben. "Denn Lesen ist wichtig, es ist ein Kulturbaustein."

Noch heuer Spatenstich?

"Eine riesengroße Bereicherung für unsere Schule wird außerdem die geplante Schulschwimmhalle werden", ist sich die Rektorin sicher. Bürgermeister Hans Donko ergänzte, dass voraussichtlich heuer noch der Spatenstich zum Baubeginn sei. "Doch bis die ersten Schüler ins Wasser springen können, werden noch gut zwei Jahre vergehen."

(von links) Bürgermeister Hans Donko und Rektorin Sabine Graser vor dem neuen Aufzug.

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