Erbendorf
02.04.2019 - 16:28 Uhr

Erste Erfahrungen in der digitalen Welt

Die drei örtlichen Kindergärten freuen sich. „Beebots“ und „Bluebots“ lernen den Kindern jetzt spielerisch das Programmieren. Herbert Schadt von der KS Techno Case überreichte bayernweit die ersten Roboter.

Vertreter der drei örtlichen Kindergärten waren bei der Übergabe der ersten Beebots durch Herbert Schadt (Vierter von links) von der KS Techno Case dabei. Mit auf dem Bild Landtagsabgeordneter Tobias Reiß (Dritter von links), Bürgermeister Hans Donko (Fünfter von rechts) und Pfarrer Martin Besold (Zweiter von rechts). Bild: njn
Vertreter der drei örtlichen Kindergärten waren bei der Übergabe der ersten Beebots durch Herbert Schadt (Vierter von links) von der KS Techno Case dabei. Mit auf dem Bild Landtagsabgeordneter Tobias Reiß (Dritter von links), Bürgermeister Hans Donko (Fünfter von rechts) und Pfarrer Martin Besold (Zweiter von rechts).

Im St.-Elisabeth-Kindergarten überreichte Geschäftsführer Schadt die kleinen "Bienen-Roboter". Jeweils sechs Stück konnten auch die Leiterinnen des Regenbogen-Kindergartens und vom Kindergarten Kunterbunt in Empfang nehmen.

Bei der Übergabe waren neben den Vertretern der Kindergärten, der Elternbeiräte und der Träger der Einrichtungen auch Landtagsabgeordneter Tobias Reiß, Bürgermeister Hans Donko und Pfarrer Martin Besold mit dabei. Schadt präsentierte mit den Kindern die sogenannten Beebots und Bluebots, die sich mit Hilfe von Tasten programmieren lassen, um ihren Weg auf Planquadraten zu gehen.

"Den Kindergartenkindern bringen sie so den Kontakt zu Zahlen und Buchstaben näher", so Schadt. Nach seinen Worten fördert es das analytische Denken und die Problemlösekompetenz der Mädchen und Buben auf spielerische Weise. Die Gäste konnten sich davon überzeugen, dass die Kinder beim Einsatz der Roboter den richtigen Dreh gleich raus hatten. "Die Kinder können so bereits sehr früh die ersten Programmierschritte machen", stellte Schadt fest. "Der Roboter kann in unterschiedlichen Unterrichtsformen und -fächern eingesetzt werden." Den Kindern kann er sowohl beim Zählen lernen helfen oder beim räumlichen Denken. Wie der Fachmann weiter ausführte, seien die Roboter in Niederösterreich bereits in vielen Schulen und Kindergärten im Einsatz. "Es ist dort als pädagogisches Instrument anerkannt." Mit der Übergabe startete er jetzt den Einzug der kleinen Roboter in Bayern.

"Eine ganz tolle Geschichte", kommentierte Bürgermeister Hans Donko an. "Die Kinder werden nach und nach vom einfachen Programmieren zu komplexeren Aufgaben angeleitet." Landtagsabgeordneter Reiß war fasziniert, dass die Kinder sofort mit Feuereifer dabei waren. "Ein kindgerechtes Instrument zum Einstieg in die digitale Welt mit ersten Programmiererfahrungen", stellte er fest. "Ein gutes Projekt und wenn die Österreicher das schon eingeführt haben, wäre das natürlich für Bayern auch eine gute Sache."

Die Kinder waren gleich mit Feuereifer dabei. Auf dem Bild (von rechts) Bürgermeister Hans Donko, Landtagsabgeordneter Tobias Reiß und Firmeninhaber Herbert Schadt, der die Idee dazu hatte. Bild: njn
Die Kinder waren gleich mit Feuereifer dabei. Auf dem Bild (von rechts) Bürgermeister Hans Donko, Landtagsabgeordneter Tobias Reiß und Firmeninhaber Herbert Schadt, der die Idee dazu hatte.
 
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