23.10.2019 - 15:44 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Erste Kontakte mit Ausbildungsbetrieben

Betriebserkundungen, Vorträge und viele Informationen. Ein voller Erfolg ist das 13. Berufswahlseminar an der Mittelschule. Schüler konnten erste Kontakte mit den Betrieben knüpfen.

Eine für die Schüler und Firmen erfolgreiche Woche war das Berufswahlseminar an der Mittelschule Erbendorf. Auf dem Bild einige Vertreter von Ausbildungsbetrieben mit (von links erste Reihe) Schulrat Rudolf Kunz, Bürgermeister Hans Donko, Rektorin Sabine Graser und dem Organisator Norbert Herrmann.
von Jochen NeumannProfil
Vorträge rundeten das Programm des Berufswahlseminars ab. Auf dem Bild der Vortrag Berufsausbildung Landwirt mit (von links) Bildungsberater Johannes Völkl und Landwirtschaftsmeister Martin Fütterer.

"Für die Ausbildung muss man nicht immer in die Ferne schweifen." Das stellte Rektorin Sabine Graser zum 13. Berufswahlseminar der Mittelschule fest. Für die Schüler der siebten bis neunten Klasse seien es erfolgreiche Tage. Eine Woche lang präsentierten sich heimische Unternehmen und Betriebe. "Unser Berufswahlseminar war lokal, regional - einfach ganz heimatverbunden", sagte die Schulleiterin.

Beim gestrigen Vortragstag in der Schule machten auch Bürgermeister Hans Donko und Schulrat Rudolf Kunz ihre Aufwartung. "Es hängt an der Organisation dieser Woche viel Arbeit dran", wusste Donko. Er dankte den daran beteiligten Firmen und den Lehrern mit Rektorin Sabine Graser sowie dem Organisator dieser Tage, Norbert Herrmann.

"Live vor Ort"

"Früher war es schwierig, dass junge Menschen auf Anhieb einen Ausbildungsplatz finden", blickte der Bürgermeister zurück. "Heute hat vonseiten der Betriebe ein wahrer 'Run' auf die Auszubildenden eingesetzt." Denn Fachpersonal werde händeringend gesucht.

Mit Betrieben aus der Region hatten die Organisatoren unter Federführung von Norbert Herrmann ein interessantes Programm zusammengestellt. Er sagte, dass der Schwerpunkt des diesjährigen Berufswahlseminars bei den Betriebserkundungen lag. "Hier konnten die Schüler erste Kontakte mit den Ausbildungsbetrieben knüpfen." Diese seien wichtig, um auch im zukünftigen Wunschberuf im Frühjahr nächsten Jahres entsprechende Praktika zu absolvieren.

Die Schüler suchten bei den Firmen nicht nur deren eigentlichen Betriebsstätten auf: Bei den Bauberufen beispielsweise schauten die Jugendlichen bei der Baufirma direkt auf der Baustelle Lorettoheim vorbei, die gleich neben der Schule lag. Für einige Schüler ging es auch nach Grafenwöhr, wo sie "live" beim Straßenbau zusehen konnten. Aber auch Betriebsbesichtigungen bekannter Unternehmen in der Region standen auf dem Programm.

Aus der Praxis

Das Interesse der Schüler weckten auch Vorträge aus der täglichen Praxis sowie Präsentationen von Betriebsabläufen in der Schule. Als Referenten waren Angestellte genauso vertreten wie Handwerksmeister, Geschäftsführer und Unternehmenschefs. Knapp 20 Berufe wurden so einen Schultag lang vorgestellt. Entsprechend war auch das breitgefächerte Angebot an präsentierten Berufen, das vom Bäcker bis zum Zerspanungstechniker reichte. Nicht fehlen durften natürlich Bundeswehr, Polizei und öffentliche Verwaltung.

"Der große Abschluss der Berufswahlwoche kommt nach den Herbstferien", stellte Rektorin Sabine Graser fest. "Denn am Samstag, 9. November, wird die dritte Ausbildungsmesse der Stadt Erbendorf mit dem Schulverbund Erbendorf-Windischeschenbach in der Stadthalle besucht."

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