Beide Städte haben Großes vor. Sie arbeiten derzeit an einem EU-Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 2,9 Millionen Euro. Unter dem Arbeitstitel „Bayerisch-böhmische Ausstellungen zur Kriegs- und Nachkriegsgeschichte und zur gemeinsamen geologischen Vergangenheit" sollen im Programm "Zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, Freistaat Bayern - Tschechische Republik“ Museen in Erbendorf und Plesna entstehen.
Im Kulturzentrum von Plesna stellte der gastgebende Bürgermeister Petr Schaller den Stand seines Bauvorhabens vor. So soll die ehemalige Tosco-Fabrik teilabgebrochen und generalsaniert werden, um ein interaktives Museum zum Projektthema zu schaffen. Die Kosten bezifferte Schaller auf rund 2,3 Millionen Euro, die über die EU gefördert werden.
Auf rund 600 000 Euro bezifferte Bürgermeister Hans Donko das Vorhaben in Erbendorf. So soll ein Museum unter dem Titel „Flucht und Vertreibung“ entstehen. „Die Arbeiten laufen im Hintergrund bereits auf Hochtouren.“
Neben den Fachthemen tauschten sich die Räte der beiden Städte auch untereinander aus. „Das ist auch der Sinn dieser Treffen“, machte Bürgermeister Donko deutlich. „Denn nur durch Begegnung und Austausch auf allen Ebenen können die beiden Regionen zusammenwachsen.“ Demnächst besuchen Schüler aus Plesna die Steinwaldstadt und im Dezember gibt es ein Wiedersehen der Senioren aus beiden Städten in der Erbendorfer Stadthalle.













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