14.07.2020 - 16:58 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Fabelwesen im Wald von Wäldern

Einfach zauberhaft. Von Samstag, 18. Juli, bis Sonntag, 16. August, finden in Wäldern drei mittelalterlich-fantastische Zeltlager für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 27 Jahren statt. Mit Elfen, Orks, Golems und Zauberern.

Elfen – und noch dazu solche Prachtexemplare – trifft man wahrlich nicht alle Tage oder Nächte.
von Manfred Hartung Kontakt Profil

Zum ersten Mal richtet der Verein ECW Jugendbildung seine europaweit veranstalteten Larp-Zeltlager in der Region aus. Mit schlüssigem Hygienekonzept wegen Corona.

Elfen, Orks, Golems und Zauberer gibt es eben nicht nur in Computerspielen, in Filmen und Büchern. Der alte Sportplatz in Wäldern ist Schauplatz dreier sogenannter Larp-Zeltlager mit Life-Rollenspielen. Mit insgesamt etwa 150 Teilnehmern werden "Felder der Ehre" (18. bis 26. Juli, 11 bis 27 Jahre), "Löwenherz und Rabenschlau" (31. Juli bis 2. August, 7 bis 11 Jahre) und "Felder der Ehre 2" (8. bis 16. August, 11 bis 27 Jahre) Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien anziehen.

Die Jugendlichen werden in der Zeit zurückreisen in ein fantastisches Mittelalter, dort Schwertkampf (mit sicheren Larp-Schaumstoff-Schwertern), Magie-Kunde, Kochen, richtig Zelten, Naturkunde und vieles mehr lernen. Doch auch tiefere Inhalte werden dort vermittelt, wie der Umgang mit der eigenen Angst, Selbstbewusstsein, Reflexionsvermögen, Zivilcourage und Teamplay, weiß Bruno Wissenz, der Vorsitzende des ECW Jugendbildung, ein landesweit anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Er ist Coach und Tanzlehrer. Mit einem großen Team an ehrenamtlichen Helfern und einer tollen Story gelingt es, die Teilnehmer weg von PC und Handy in die wundersame und schöne Natur zu entführen und einige Tage in dem fantastischen Land "Duil" selbst zum Held zu werden, Abenteuer zu erleben, miteinander abends am Feuer zu singen und die Unterschiede verschiedener Wesen, seien es Elfen, Zwerge oder noch eigensinnigere Arten, kennenzulernen.

Besonders stolz ist das Team auf die Zusammenarbeit mit der "Aktion Mensch" und dem paritätischen Bildungswerk. Das Ansinnen der Organisatoren ist es, Mädchen und Jungen vollkommen gleich zu behandeln und zu fördern, ebenso Jugendliche mit Einschränkungen voll einzubinden und viele Konzepte der politischen Bildung gegen Rechts und für eine offene Gesellschaft umzusetzen.

Für alle Neugierigen gibt es am Freitag, 17. Juli, um 18 Uhr auf dem Sportplatz Wäldern einen kleinen Umtrunk am Lagerfeuer mit Schwertkampf, Bogenschießen, Magie und Live-Musik. Vollkommen kostenfrei und jeder ist willkommen, Familien, Kinder, Hunde und natürlich auch die Erbendorfer Elfen. Wer sich vorher informieren möchte oder vielleicht noch einen Platz im Zeltlager möchte, findet alle Informationen dazu unter der Internetadresse www.ECW-Event.com. Weitere Informationen bei Bruno Wissenz per Mail unter bruno[at]ECW-Event[dot]de oder Telefon 0178/2305610. (Hintergrund)

Hintergrund:

Strenges Konzept für Hygiene und Sicherheit

In Sachen Sicherheit und Hygiene haben sich die Organisatoren des fabelhaften Zeltlagers etwas einfallen lassen. Im Team gibt es jemanden, der in Lübeck Katastrophen-Management studiert. Er hat auf Basis der aktuellen bayerischen Gesetzeslage ein Hygiene-Konzept geschrieben, das mit dem Landratsamt Tirschenreuth eng abgestimmt ist.

Das Konzept ist sogar so gut geworden, dass es der Stadtjugendring Erlangen mit übernommen hat. Auch der bayerische Jugendring ist sehr daran interessiert. Sandra Heser vom Landratsamt hat aufgrund dieser Planungen die Erlaubnis erteilt.

Vor dem Termin schult der Veranstalter alle Helfer unter Berücksichtigung ihres Aufgabenbereichs. Es wird eine E-Mail an alle Teilnehmer geschickt, das auf allgemeine Hygienevorschriften hinweist. Es wird explizit die Notwendigkeit der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen klargestellt. Wer sich nicht daran hält, muss den Event verlassen.

Mitspielern mit Immunschwäche oder einer anderen einschlägigen Vorerkrankung wird von der Teilnahme abgeraten. Es versteht sich, dass Kontakte zu Covid-19-Patienten und einschlägige Symptome gemeldet werden müssen. Mindestabstände müssen eingehalten werden.

Sollte eine Person während der Veranstaltung Symptome für Covid-19 zeigen, bekommt diese Person umgehend eine FFP2-Maske ohne Filter und wird von den Teilnehmern isoliert. Anschließend wird in Absprache mit dem örtlichen Gesundheitsamt weiter verfahren. Überall wo die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern nicht garantiert ist, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.Jedes Zelt darf nur mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten werden. Flächen mit häufigem Kontakt zur Haut wie Tische oder Türklinken werden in regelmäßigen Abständen einer gründlichen Desinfektion unterzogen. In der Begrüßungsansprache wird explizit auf die Pandemie-Situation hingewiesen.

Es gibt viele, die sich gerne verkleiden.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.