Ferienprogramm Erbendorf: Kinder und Jugendliche auf Waldentdeckungstour

Erbendorf
21.08.2022 - 09:23 Uhr
von ban
Kinder und Jugendliche hatten mit dem Kolpingteam viel Spaß im Wald. Interessiert lauschten sie dem, was Landschaftsgärtner Hubert Schinner (vorne, sitzend) über Flora und Fauna erzählte.

Die Kolpingfamilie Erbendorf unternahm im Ferienprogramm mit Kindern und Jugendlichen eine Entdeckungstour durch den Wald. Kolpingmitglied Hubert Schinner, ein erfahrener Landschaftsgärtner, begleitete die Gruppe durch den heimischen Wald, von Wetzldorf über das Naturschutzgebiet „Föhrenbühl“ nach Grötschenreuth. Unterwegs erzählte er Wissenswertes über den Wald, dessen Tiere, Bäume und Pflanzen.

Zu Beginn zeigte er den Kindern Baumrindenstücke, die am Wegesrand lagen. Ein Mädchen wusste: „Da sind Spuren vom Borkenkäfer zu erkennen!“ Kurz bevor es in den Wald ging, gab es in einem kleinen Weiher Wasserläufer und Libellen zu bestaunen. Im Wald ließen die Teilnehmer Samen des Springkrauts springen, so wurde die Namensherkunft dieser rosablühenden und stark duftenden Pflanze erklärt. Ein Stück weiter entdeckten die Kinder einen großen Waldameisenhaufen. Danach ging es quer durch den Wald zum „Kutschenstein“. Auf dem Weg Richtung Föhrenbühl waren Vögel zu hören, Raupen, Käfer, Hummeln und Eidechsen zu sehen, Pflanzen und komische schwarze Stellen an den Nadelbäumen zu entdecken. Schinner erklärte, dass diese vom Wild verursacht würden. „Die Tiere fressen die Rinde von jungen Bäumen, danach verharzen diese Stellen und werden schwarz. So kann der verletzte Baum überleben.“ Am Föhrenbühl sah die Wandergruppe eine Schafherde. Auf dieser lichten Anhöhe gab es eine tolle Aussicht in Richtung Erbendorf. Nach gut zweistündiger Wanderung erreichten die Teilnehmer Grötschenreuth, wo es bei Familie Markus und Birgit Tretter eine stärkende Brotzeit mit erfrischenden Getränken, spendiert von der Kolpingfamilie, gab.

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