Erbendorf
30.11.2018 - 11:21 Uhr

Die Finanzen sind in Ordnung

Um exakt 300 Euro erhöht sich die Schulverbandsumlage auf 2 600 Euro je Schüler. Grund hierfür ist der Rückgang der Schülerzahl an der Grund- und Mittelschule. Der Schulverband beschloss die Jahresrechnung 2017 und den Haushalt 2018.

Unter Vorsitzendem Bürgermeister Hans Donko (Sechster von links) tagt die Schulverbandsversammlung Bild: njn
Unter Vorsitzendem Bürgermeister Hans Donko (Sechster von links) tagt die Schulverbandsversammlung

Im Lehrerzimmer der Schule begrüßte zur Schulverbandsversammlung Vorsitzender Bürgermeister Hans Donko die Schulverbandsmitglieder, unter anderem die Bürgermeister Werner Prucker aus Reuth bei Erbendorf, Uli Roth aus Krummennaab sowie Rektor Peter Preisinger und Konrektorin Beate Koch.

Auf der Tagesordnung stand die Jahresrechnung des Schulverbandes Erbendorf für das Jahr 2017. Sie wurde von der Versammlung einstimmig festgestellt. So schließt die Jahresrechnung mit Einnahmen und Ausgaben von 890 255 Euro im Verwaltungshaushalt und im Vermögenshaushalt mit 77 296 Euro.

Zufrieden über das Ergebnis zeigte sich Schulverbandsvorsitzender Donko. Auch seien beim Schulverband keine Schulden vorhanden. Etwas nachdenklich bewertete Erbendorfs Bürgermeister die Entwicklung der Schülerzahlen, die zum 1. Oktober 2017 gegenüber dem Vorjahr um 22 auf 320 gesunken sei. Zum Stichtag 1. Oktober 2018 beträgt sie lediglich 290 Schüler.

Die Schülerzahl beinhaltet nach den Ausführungen des Vorsitzenden neben 18 Schülern aus dem Gemeindebereich Windischeschenbach insgesamt 31 Gastschüler aus den Gemeindebereichen Hopfau, Friedenfels, Neusorg, Kirchendemenreuth, Tirschenreuth, Wildenreuth, Windischeschenbach, Premenreuth und Krummennaab. Rechnungsprüfungsausschuss-Vorsitzender Uli Roth hatte keine Beanstandungen. Einen Dank sprach er der Verwaltung sowie der Schule aus.

Zum Haushaltsplan des Schulverbandes für das Jahr 2018 stellte der Schulverbandsvorsitzende fest, dass heuer das Gesamtvolumen um 85 100 Euro gegenüber dem Vorjahr höher sei und sich auf 998 300 Euro belaufe. Wie Bürgermeister Donko weiter ausführte, seien von den Einnahmen im Haushalt 2018 rund 61 Prozent durch Zuschüsse, Mieten, Kostenerstattungen und sonstige Einnahmen gedeckt. Der Restbetrag in Höhe von rund 364 000 Euro (39 Prozent) sei als ungedeckter Bedarf von den am Schulverband beteiligten Kommunen, die Stadt Erbendorf sowie die Gemeinden Krummennaab und Reuth bei Erbendorf, aufzubringen.

Zum Haushalt merkte Donko noch an, dass die größten Ausgabepositionen Miete, Bewirtschaftungskosten und die Schülerbeförderung seien. Zurückhaltend sei man bei den Investitionen. "Unsere Flex-Klassen sind der Renner", bestätigte Rektor Peter Preisinger. Gerade aufgrund dieses Angebotes sei die hohe Zahl an Gastschülern zurückzuführen. "Die Flex-Klassen sind die Zukunft."

Zur gerade laufenden Gebäudesanierung im KIP-Förderprogramm betonte der Schulleiter, dass diese gut voranschreiten und der Schulbetrieb hiervon nur gering beeinträchtigt werde. "Aber natürlich warten wir ungeduldig auf die Fertigstellung", so Preisinger. Seinen Dank sprach er abschließend dem gesamten Schulverband für die großzügige finanzielle Unterstützung des gesamten Schulbetriebs aus.

Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Hans Donko mit Stadtkämmerer Markus Knodt (rechts). Bild: njn
Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Hans Donko mit Stadtkämmerer Markus Knodt (rechts).
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.