Beide Städte haben Großes vor: Gemeinsam arbeiten die Städte Erbendorf und Plesna an einem EU-Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 2,9 Millionen Euro. Unter dem Arbeitstitel "Bayerisch-böhmische Ausstellungen zur Kriegs- und Nachkriegsgeschichte und zur gemeinsamen geologischen Vergangenheit" sollen im Programm "Zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, Freistaat Bayern - Tschechische Republik" Museen in Erbendorf und Plesna entstehen.
Zum zweiten Mal trafen sich die Stadträte aus beiden Orten im Kulturspeicher des Rathauses. Gastgebender Bürgermeister Hans Donko stellte den Teilnehmern die neuesten Planungen zum Aufbau eines Museums im Gebäude der Alten Schmiede in der Bräugasse vor.
Während die Sanierungs- und Umbaukosten aus einem anderen Fördertopf finanziert werden, läuft die Museumseinrichtung mit Gesamtkosten von rund 640 000 Euro über das gemeinsame EU-Projekt. "Die Arbeiten für das Museum laufen im Hintergrund bereits auf Hochtouren", sagte Donko.
Neben den Fachthemen tauschten sich die Räte der beiden Städte auch untereinander aus. "Das ist auch der Sinn dieser Treffen", machten beide Bürgermeister deutlich. "Denn nur durch Begegnung und Austausch auf allen Ebenen können die beiden Regionen zusammenwachsen." Ein weiteres Treffen ist auf Einladung von Bürgermeister Petr Schaller in Plesna.
Weiterer Programmpunkt der gemeinsamen Sitzung war der Besuch des Anwesens Bräugasse 18, in dem das Museum errichtet werden soll.













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