Erbendorf
01.07.2018 - 10:45 Uhr

Der Junge mit der Mundharmonika

Als „Amtsbote“ des Caritas-Altenheims und Mundharmonikaspieler ist er bekannt. Jetzt konnte der waschechte Berliner Gerhard Fröhlich seinen 95. Geburtstag feiern, wozu ihm dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl gratulierte.

Geistig frisch feiert Gerhard Fröhlich (sitzend)  im Caritas-Altenheim seinen 95. Geburtstag. Mit auf dem Bild (von links) Stiefschwiegertochter Heidi Wenzel, Stiefsohn Joachim Wenzel, Heimleiterin Evelin Gerstl-Seidl, dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl und Heimbeirat Cornelia Loh. njn
Geistig frisch feiert Gerhard Fröhlich (sitzend) im Caritas-Altenheim seinen 95. Geburtstag. Mit auf dem Bild (von links) Stiefschwiegertochter Heidi Wenzel, Stiefsohn Joachim Wenzel, Heimleiterin Evelin Gerstl-Seidl, dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl und Heimbeirat Cornelia Loh.

Geboren wurde Gerhard Fröhlich im Berliner Stadtteil Wedding als ältestes von drei Kindern. Nach seiner Schulzeit erlernte er den Beruf des Werkzeugmachers. Als junger Soldat geriet der Jubilar im zweiten Weltkrieg in amerikanische Gefangenschaft, aus der er im Juni 1946 zurückkehrte. Als Verwaltungsangestellter im Charlottenburger Rathaus ging er 1986 in den wohlverdienten Ruhestand.

Bereits 1949 heiratete er seine österreichische Frau Franziska, die im Jahr 1982 starb. Durch sein Hobby, dem Wandern, lernte er seine zweite Frau Ursula kennen. Sie genoss bereits seit Anfang der 1960er Jahre ihren jährlichen Urlaub in Erbendorf. Im Jahr 2002 schloss er den Bund fürs Leben mit ihr. So verwundert es nicht, dass es beide dann in die Oberpfalz verschlug.

Im Jahr 2008 zog der Jubilar mit Ehefrau Ursula ins Caritas Altenheim St. Marien ein. Ein Jahr konnten beide hier noch verbringen. Nichts tun ist für Gerhard Fröhlich nichts. Über viele Jahre hinweg war er bis vor kurzem der Mann für die täglichen Botengänge der Verwaltung. Der rüstige Senior ist damit in der Stadt bestens bekannt.

Der Jubilar macht seinem Namen alle Ehre. Denn er ist immer fröhlich. Und was er immer am Mann hat, ist seine Mundharmonika. Ob beim Zoigl, beim Zitherclub oder einfach so im Caritas-Altenheim, Fröhlich hat immer den richtigen Schlager parat.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.