12.06.2020 - 14:22 Uhr
ErbendorfOberpfalz

"Jungfernflug" mit Bürgermeister

Erbendorfs Bürgermeister Johannes Reger (links im Bild) ist zur Ankunft des "neuen" Motorseglers des AC Erbendorf auf das Fluggelände in der Schweißlohe gekommen. Rechts Fluglehrer Markus Klemm.
von Autor GDÖProfil

Erbendorfs Bürgermeister Johannes Reger ist zur Ankunft des "neuen" Motorseglers des AC Erbendorf auf das Fluggelände in der Schweißlohe gekommen. Auf Einladung der Erbendorfer Flugsportler wurde er spontan als erster Fluggast zu einem Rundflug über seine Heimatstadt eingeladen. Der Flug hat ihm sehr gut gefallen. Der Rathauschef gratulierte dem AC Erbendorf um Fluglehrer Markus Klemm zu dieser gelungenen Investition in die Zukunft, zu deren Finanzierung der Erbendorfer Stadtrat gerne und einstimmig einen Zuschuss gewährte. Am Feiertag konnte aufgrund der endlich eingetretenen Wetterbesserung die Abholung des "neuen" Motorseglers aus Neumarkt/Oberpfalz organisiert werden. Dieser Motorsegler Typ SF 2000 der Firma Scheibe Flugzeugbau ist mit einem 80-PS-Rotax-Motor ausgestattet. Er steht ab sofort den Aktiven für die Einweisungsflüge sowie für die Ausbildung der nächsten Pilotengeneration der Flugsportgemeinschaft Steinwald zur Verfügung.

 

 

Kommentare

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Manuela Zebisch

Hier kann man sich nur wundern! Wie unsere von uns gewählten Stadträte, welche die Interessen der Bevölkerung vertreten sollten, mit unseren Steuergeldern umgehen. Sprich Geld, dass jeder Einzelne von uns im Rahmen der Steuerabgaben bezahlt hat. Höchst unverständlich deshalb, es wird zu dieser Neuanschaffung, dem motorisierten Flieger ein Zuschuss von 2000 € durch Beschluss des Stadtrats vergeudet. Für einen Motorsegler, den nur sehr wenige fliegen und von diesen wenigen sind zudem wiederum die Mehrheit dieser „Piloten“ keine Erbendorfer sondern Auswärtige! Erschwerend hinzu kommt, dass die Mehrheit der Erbendorfer Bewohner wie auch die Bewohner der angrenzenden Dörfer sich durch den Fluglärm aufs Äußerste gestört fühlen. Klar, dass hier sehr viel Unmut über die Entscheidung des Erbendorfer Stadtrates kund getan wird. Schließlich wird nun mit einem weiteren motorisierten Fluggerät gelärmt, was wiederum die An- und Einwohner von Erbendorf und Umgebung ertragen müssen!

Es gäbe bei weitem sinnvollere und wichtigere Vereine und Organisationen, bei denen diese Spende sinnvoller verwendet werden könnte.

Und wenn aktuell schon Diskussionen geführt werden, ob für Motorräder aufgrund der Lärmbelästigung „Fahrverbote“ ausgesprochen werden, sollten sich die politischen Verantwortlichen vorab Gedanken machen, wie es sich mit „Flugverboten“ für diese vermeidbaren motorisierten „Hobbyflieger“ verhält!? Bitte diese Gruppe nicht vergessen!

13.06.2020