25 Jahre sorgte die „Kammermusikreihe am KTB“ auf dem Gelände der früheren Tiefbohrung bei Windischeschenbach für musikalische Kontraste zum Geo-Programm. Ausgerechnet zum Jubiläum ist Schluss damit. Grund ist eine Neuausrichtung des KTB-Veranstaltungsprogramms, so war am Rande des Konzerts zu hören.
Die Stadt Erbendorf springt hier nach Auskunft der Verantwortlichen gerne in die Bresche. Kammermusikkonzerte seien eine echte Bereicherung des kulturellen Angebots, so war aus dem Rathaus zu hören. Zudem passt solch eine Konzertreihe natürlich ungemein gut zur Auszeichnung „Landmusikort“, welche der Deutsche Musikrat (DMR) und der Bundesmusikverband Chor und Orchester (BMCO) der Stadt 2025 verliehen haben.
Schon länger fix
Der Umzug der Konzertreihe ins Erbendorfer Bürgerhaus war bereits unter Bürgermeister Johannes Reger fix gemacht worden. Sein Nachfolger, Bürgermeister Bernhard Schmidt, freute sich bei der Auftaktveranstaltung am Sonntag, dass diese "wundervolle Konzertreihe" jetzt "im stimmungsvollen Ambiente" des Erbendorfer Bürgerhauses stattfinden könne. Der neue Rathauschef stellte auch die beiden Künstler vor und stimmte die Besucher auf "eine feine Auswahl von klassischen Meistern und zeitgenössischen Komponisten" ein.
Ausgewähltes Programm
Die Bärnauerin Viola Schweinfurter und der Marktredwitzer Benjamin Doß präsentierten anschließend in ihrem Konzert Stücke für Flöte und Gitarre aus drei Jahrhunderten. Das offizielle Programm begann mit zwölf Kompositionen von Kaspar Fürstenau (1772-1819) und endete mit einer Sonate in E-Moll von Carl Philip Emanuel Bach (1714-1788). Weiter standen Stücke von Francesco Molino (1775-1847), Leo Brouwer (1939) und Saverio Mercadante (1795-1870) im Programmheft.
Der Besuch ließ allerdings etwas zu wünschen übrig. Etwa zwei Dutzend Zuschauer lauschten bei der von Jochen Neumann von der Stadtverwaltung organisierten Veranstaltung im Bürgerhaus der Kammermusik.




















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