Über 15 Jahre steht der 35-jährige Stefan Otto bereits auf der Bühne. Er hat sich dem Genre Musik-Comedian verschrieben. Die Feuerwehr holte ihn jetzt zu einem tollen Abend in die Stadthalle, wo Otto voll in seinem Element war und kein Blatt vor den Mund nahm. Natürlich immer mit einem sehr charmanten Unterton.
Das Publikum hatte der Comedian von Anfang an auf ihrer Seite. In seinem Programm „Ois dabei“ untermalte er bekannte Musiktitel mit eigenen Texten. Mit Gitarre und Keyboard waren so Songs zum Zuhören, Lachen und zum Mitklatschen dabei. Mit seinen Geschichten aus dem Leben, die jedem schon irgendwie passiert sind, waren die Lachmuskeln des Publikums während des ganzen gut zweistündigen Programms angespannt.
„Ich weiß jetzt, wo Erbendorf liegt“, stellte Otto gleich zu Beginn fest. Vorher wusste er nur, was „erbenderf“ ist. „Als meine Oma starb, war ich nämlich der, der erben derf.“ Der gut aufgelegte Niederbayer bezog auch von Anfang an das Publikum in seine Show mit ein. Er stellte feste, dass an diesem Abend kein einziger Helene-Fischer-Fan anwesend war. „Auf meine Frage gab es keine Handmeldung.“
Dafür waren einige wenige anwesend, die stolze Thermomixbesitzer waren. Die waren dann auch Ziel von Ottos Frotzeleien. „Kannst net kochen, weilst an Thermomix brauchst?“ Seine Frage an das Publikum, ob Verheiratete da sind, wurde erst nach einiger Zeit mit Fingerheben bejaht. Otto wusste warum. „Is doch klar, dass du die da melden musst – die Alte hockt ja neben dir.“
Zu Beginn der zweiten Hälfte des Programms, riss der Auftritt als verkleidete Banane zusammen mit den Chiquita-Banana-Song die Gäste zu wahren Lachsalven hin. „Das ist meine Bewerbung für den Eurovision Song Contest“, sagte er stolz. Ein Höhepunkt des Abends war seine Interpretation bekannter Schlager mit eigenen Texten. Unter anderem das Stück „Schuld war nur der Bus vom Hofer“, im Original „Schuld war nur der Bosanova.“ Klar, dass er auch für Bürgermeister Hans Donko eine eigene Strophe mit dem „Bus vom Donko“ kreierte. Eigentlich nur als Hinweis, dass in Erbendorf eine U-Bahn fehle.
Nach Zugaben wurde der Künstler vom Publikum mit großem Applaus verabschiedet. Selbst danach zeigte er sich noch sehr sympathisch beim Verkauf seiner CDs. Kommandant Bernhard Schmidt bedankte sich auch im Namen von Feuerwehrvorsitzenden Albert Vollath bei Stefan Otto für den Superabend. Schmidts Dank galt auch den Feuerwehrkameraden, die die Bewirtung übernommen hatten.






















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