24.05.2020 - 15:03 Uhr
ErbendorfOberpfalz

In den Kindergärten kehrt wieder Leben ein

Diesem Tag haben die Teams der drei Erbendorfer Kindergärten lange entgegengefiebert. In den Tagesstätten kehrt wieder Leben ein. Allerdings dürfen (noch) nicht alle Kinder kommen.

Das Team des Kunterbunt-Kindergartens wartet schon sehnsüchtig auf die Kinder. Ab dem heutigen Montag dürfen die Vorschulkinder und deren Geschwister die Einrichtung wieder besuchen.
von Jochen NeumannProfil

Neben den Kleinen in der Notgruppe dürfen ab heute die Vorschulkinder und deren Geschwister wieder die Kindergärten besuchen. Sowohl für die Kinder als auch die Erzieherteams hat das Warten ein Ende.

Im städtischen Kindergarten Kunterbunt brach während der langen Zeit der Schließung der Kontakt zwischen Kindern und Erzieherinnen nicht ab. Die Kleinen wurden regelmäßig mit Bastelmaterialien, Experimentiermappen, Geschichten und anderen Beschäftigungsvorschlägen zu Hause versorgt. Beispielsweise bekamen die Buben und Mädchen eine Mappe mit vielen verschiedenen Aufgaben. Unter anderem sollten sie einen Faden einkleben, der so lang wie das Kind groß ist. Außerdem gestalteten die Kinder ein Mandala aus getrockneten Blättern und Blüten und konnten die Lebensmittel des letzten Einkaufs aus einem Prospekt ausschneiden und einkleben.

Die Mappen sollen die Kleinen mit in den Kindergarten bringen. Die Erzieherinnen sind schon sehr gespannt, welche Kunstwerke und Aufgaben die Kinder vorzeigen werden. Wie sehr viele Kinder die Tagesstätte vermisst haben, zeigt die langen Steinschlange entlang des Kindergartengeländes. Die Kinder haben die Steine nicht nur bemalt, sondern darauf auch viele Namen und Wünsche geschrieben.

Auch im katholischen Kindergarten St. Elisabeth geht es heute wieder rund. Rund 30 Vorschulkinder und deren Geschwister werden erwartet. Leiterin Stefanie Unterburger begrüßt diese Öffnung, weil es für die Vorschulkinder wichtig sei, die letzten Kindergartenwochen gezielt zu gestalten, um den Kleinen einen guten Übergang in die Schule zu ermöglichen. "Für Kinder und Eltern wird es allerdings eine Umstellung werden, weil viele neue Regeln zu beachten sind", erzählt sie. So werde es den üblichen Handschlag bei der Begrüßung nicht mehr geben. Am Morgenkreis wolle man aber in veränderter Form festhalten. "Vielleicht können wir ihn bei passendem Wetter ins Freie verlegen", so Unterburger.

Im evangelischen Kindergarten Regenbogen werden heute neben der Handvoll Buben und Mädchen der kleinen Notgruppe zwölf Vorschulkinder und vier Geschwisterkinder erwartet. Die neuen Regeln besagen, dass die Kinder trotz des teiloffenen Konzepts auf ihren Etagen bleiben müssen. "Zudem arbeiten wir in Kleingruppen. Die Kinder vermischen sich also nicht so wie sonst", erläutert Leiterin Brunhilde Minnich. Auch für die Eltern werde der erste Tag Umstellungen bringen. Sie müssten beim Bringen und Abholen der Kleinen nun Masken tragen und dürften die Gruppenräume nicht mehr betreten.

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