28.09.2020 - 13:40 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Konfirmanden fahren kreuz und quer

Corona bringt alles durcheinander. Erbendorfer Konfirmanden fahren nach Windischeschenbach und die anderen aus Krummennaab und Thumsenreuth feiern in der Martin-Luther-Kirche. Letzten Endes war es für alle ein segensreicher Gottesdienst.

Pfarrer Christopher Zeh (links) freut sich mit den sieben Konfirmanden aus Thumsenreuth sowie den Konfirmationshelfern über einen großen Tag.
von Jochen NeumannProfil

Der Thumsenreuther Posaunenchor begrüßte seine Konfirmanden musikalisch vor der Martin-Luther-Kirche. Unter den Klängen des Posaunenchors Erbendorf zogen die Konfirmanden mit Pfarrer Christoph Zeh Kirche ein. „Heute feiern wir in einer besonderen Zeit“, sagte der Pfarrer. Denn der ursprünglich in der St. Ägidienkirche in Thumsenreuth angesetzte Gottesdienst wurde wegen Corona in die größere Kirche nach Erbendorf verlegt. Vor gut fand bereits in Windischeschenbach eine Konfirmation statt, in der auch zwei Erbendorfer Jugendliche konfirmiert wurden.

„Gott hat in der Taufe ja zu euch gesagt“, stellte Pfarrer Zeh fest. „Sagt auch ihr heute zu Gott ja.“ Auf diesen Tag vorbereitet hätten sich die sieben Konfirmanden in einer schwierigen Zeit. „Lange Zeit haben wir uns nicht gesehen.“ Damit sprach er den Lockdown im Frühjahr an. Doch konnte nach seinen Worten einiges nachgeholt werden und auch erste Themen angesprochen werden. Unter anderem wurde bei Exkursionen eine Flüchtlingsunterkunft und der Friedhof besucht.

In seiner Predigt sprach Zeh über das Gleichnis vom Senfkorn. „Wie das Senfkorn auf dem Acker wachsen auch die Konfirmanden zu einem festen Baum heran“, verglich er. „Sie werden reifer und sind fester Bestandteil der Gemeinschaft.“ Mit dem heutigen Tag seien die Jugendlichen jetzt Christen mit allen Rechten und Pflichten.

Pfarrer Christoph Zeh stellte im Festgottesdienst den Konfirmanden Michael Fichtner, Nina Fichtner, Joanna Grünbauer, Lucy Hauser, Johanna Prölß, Johannes Prölß und Fabio Scheidler die Konfirmandenfrage. Im Anschluss sprach er, natürlich mit Mundschutz, den Jugendlichen den Segen zu. Einen Dank sprach er an die Paten aus. Denn mit der Konfirmation endet offiziell ihre bei der Taufe übernommene Patenschaft.

„Beteiligt euch rege am Gemeindeleben, in den Chören oder als Lektoren.“ Diese Bitte richtete Kirchenvorstandsmitglied Robert Häupler an die Konfirmanden. Denn sie seien die Zukunft der Ortskirche.

Pfarrer Christoph Zeh segnet mit Mundschutz und kontaktlos.

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