Mit dem Siegesmarsch aus Judas Makkabäus von Georg Friedrich Händel eröffnete der evangelische Posaunenchor den Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche. "Heute ist uns ein Kind geboren, er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst." Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Christoph Zeh die Kirchengemeinde. "Ein Sohn ist uns gegeben und die Herrschaft ist auf seinen Schultern", zitierte Pfarrer Zeh aus Jesaja. "Auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit."
In seiner Kurzansprache ging Zeh auf die weihnachtliche Freude ein, bei der er auch Erinnerungen aus seiner Kindheit mit einbettete, wie einen Urlaub mit der ganzen Familie über Weihnachten in den Schweizer Bergen. "Jesu weckt lauten Jubel", stellte er fest. "Du machst groß die Freude."
Das Kindergottesdienstteam zeigte in der Christvesper einmal ein ganz anderes Krippenspiel, nämlich aus der Sicht des Esels im Stall. Dazu stand vor dem Altar ein großer grauer Holzesel. Denn das Tier war nicht begeistert, als Maria und Josef sowie die Hirten in seinem Stall auftauchten. Doch die Geburt Jesu ließ ihn anders darüber denken. Zum Ende hin war es für den Esel eine Ehre, dass das Wunder der Geburt Christi in seinem Stall geschah.
Während der Geschichte füllte sich die Krippe am Altar mit den einzelnen Figuren. Am Ende war die Weihnachtskrippe komplett. Die Freude dieses Ereignisses brachte der Kirchenchor unter der Leitung von Helga Rose zum Ausdruck.













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