Erbendorf
12.03.2019 - 13:13 Uhr

Lösung für Unfallherd bei Sassenhof

Ein lang gehegter Wunsch der Stadt wird Realität. Die Kreuzung an der B 22 bei Sassenhof wird kreuzungsfrei. „Einem Ausbau stehen wir aufgeschlossen gegenüber“, stellt der Leiter des Straßenbauamts Henner Wasmuth fest.

Es geht voran mit einer kreuzungsfreien Auf- und Abfahrt zur B 22 in Erbendorf. Auf dem Bild Bürgermeister Hans Donko (Zweiter von links) mit (von links) Henner Wasmuth und Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt Amberg und Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht. Bild: njn
Es geht voran mit einer kreuzungsfreien Auf- und Abfahrt zur B 22 in Erbendorf. Auf dem Bild Bürgermeister Hans Donko (Zweiter von links) mit (von links) Henner Wasmuth und Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt Amberg und Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht.

Der Kreuzungsbereich bei Sassenhof mit der B 22 und der B 299 hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt. „Im Einmündungsbereich herrscht viel Verkehr und die Bedeutung der beiden Bundesstraßen wird noch zunehmen“, stellte Bürgermeister Hans Donko bei einem Ortstermin fest. Mit dabei waren vom Staatlichen Bauamt Amberg dessen Leiter Henner Wasmuth und Gerhard Kederer sowie Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht.

„Für einen kreuzungsfreien Ausbau setzt sich die Stadt seit vielen Jahren ein“, stellte Bürgermeister Donko fest. In einem ersten Schritt wurde bereits die B 299 im Kreuzungsbereich zum Gewerbegebiet vor gut drei Jahren mit einem Kreisverkehr versehen. „Das Verkehrsproblem wurde hier mustergültig gelöst und die Verkehrssicherheit ist jetzt gegeben.“ Wie Donko ausführte, wurde in Absprache mit dem Staatlichen Bauamt der Kreisverkehr so errichtet, dass einer etwaigen Unterführung der wenige Meter südlich gelegenen B 22 nichts im Wege steht.

Dem Bürgermeister schwebt dabei eine Lösung wie bei der Abzweigung der Staatsstraße 2181 von der B 22 Richtung Windischeschenbach vor. „Die Stadt hat bereits eine Machbarkeitsstudie für eine kreuzungsfreie Zu- und Abfahrt erarbeiten lassen“, stellte er fest. Diese wurde dem Staatlichen Bauamt zur Verfügung gestellt. Einen Unterstützer fand Bürgermeister Donko in Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht, der bereits mit den Fachstellen und dem Staatlichen Bauamt das Projekt abgestimmt hat.

„Die Statistik zeigt, dass diese Kreuzung ein Unfallschwerpunkt ist“, stellte der Leitende Baudirektor des Staatlichen Bauamts, Henner Wasmuth, fest. „Wir stehen deshalb dem Wunsch der Stadt offen gegenüber.“ Beim Ortstermin gab er bekannt, dass „eine Lösung angesteuert werden kann.“ Das Staatliche Bauamt habe bereits die Erlaubnis, mit den notwendigen Planungen zu beginnen. „Wir können die Maßnahme auf den Weg bringen.“ Wann mit dem Baubeginn zu rechnen ist beziehungsweise wie lange die Bauarbeiten dauern, ist aber derzeit noch offen.

 
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