Erbendorf
24.01.2019 - 15:19 Uhr

Nach den Partyfüchsen kommt XZeit

Die Band Partyfüchse tourte durch ganz Deutschland, einmal waren sie sogar in Kroatien. Mehr als zwanzig Jahre standen die Musiker gemeinsam auf der Bühne. Mit der erfolgreichen Saison 2018 verabschiedeten sie sich.

Die Zeit der "Partyfüchse" mit den Musikern (von links) Robert Faltenbacher, Robert Merkl, Jürgen Kühlein, Dominik Schomburg, Stefan Faltenbacher und Sebastian Wismann geht nach 20 Jahren zu Ende. Doch einige von ihnen haben sich in der neuen Band XZeit zusammengefunden. Bild: njn
Die Zeit der "Partyfüchse" mit den Musikern (von links) Robert Faltenbacher, Robert Merkl, Jürgen Kühlein, Dominik Schomburg, Stefan Faltenbacher und Sebastian Wismann geht nach 20 Jahren zu Ende. Doch einige von ihnen haben sich in der neuen Band XZeit zusammengefunden.
Die "Partyfüchse" sorgten über viele Jahre beim Erbendorfer Bürgerfest für Stimmung. Bild: njn
Die "Partyfüchse" sorgten über viele Jahre beim Erbendorfer Bürgerfest für Stimmung.

Die "Partyfüchse", bekannt auch als "Steinwaldfüchse", verabschieden sich nach der erfolgreichen Saison 2018 und nach mehr als 20 Jahren als Partyband von der Bühne. Die Musiker rockten in all den Jahren quer durch Deutschland auf Volks- und Wiesenfesten, Vereinsfesten sowie bei vielen anderen Anlässen.

In diesen 20 Jahren spielten sie in vielen Formationen - von zwölf Musikern mit Bläsern bis zu sieben Musikern als Partybandformation. Dabei reichte das Repertoire von fetziger Volksmusik bis zu Partykrachern aus den Charts. Aber auch als Partyband behielt die Gruppe den bayrischen Touch und brachte bayrisches Flair in die Veranstaltungen.

Begonnen haben die Musiker - viele stammten aus der Stadtkapelle - mit bayrischer Musik unter dem Namen "Steinwaldfüchse". Unterstützt von Gitarre, E-Bass und Keyboard fanden sie zu ihrem Sound. Robert Faltenbacher, der von Anfang an mit dabei war, erinnert sich noch, dass das Equipment zum Großteil selbst gebaut wurde. "Die Musiker haben an vielen Abenden und Tagen im Proberaum die Kabel selbst gelötet und Traversen geschweißt."

Später wurde hierfür ein Lastwagen für den Transport notwendig. "Dass bei den Auftritten alles klappte, dafür sorgte eine Technikcrew, die über die Jahre sehr gute Arbeit leistete und die Technik auf einem professionellen Stand hielt", erinnert sich Faltenbacher.

Nicht nur technisch hat sich in dieser Zeit viel verändert, auch bei der Musik. "Es ging mehr in die Richtung Partymusik und auch die Performance wurde immer professioneller." Damit konnten die Füchse viele Erfolge verbuchen und waren auch auf großen Festen gefragt. Besondere Höhepunkte waren die großen Volksfeste, beispielsweise das Burgfest in Hiltpoltstein mit rund 5000 Besuchern oder das Bürgerfest Erbendorf, auf dem die "Füchse" fast alle Jahre für gute Stimmung sorgten.

"Seit 1999 waren wir jedes Jahr beim Oktoberfest in Seelscheid bei Köln", erzählt Robert Faltenbacher. "Da gaben wir auch immer unser Bestes im ausverkaufen Zelt." Aus Sicht der Musiker wird es jetzt Zeit, nach so vielen Jahren auf der großen Bühne sich als Band "Partyfüchse" zu verabschieden.

"Die Bandmitglieder gehen nach der Auflösung getrennte Wege", erklärt Faltenbacher. "Allerdings haben sich vier der Musiker zu einer neuen Band zusammengeschlossen und werden unter dem Namen 'XZeit' in geänderter Formation mit neuem Konzept, Programm, Technik sowie technischer Unterstützung auftreten." Dabei verriet er genauere Details noch nicht. "Die werden wir noch rechtzeitig bekanntgeben."

"Nur so viel: Es soll eine Band werden für mittlere Veranstaltungsgrößen wie Kirchweih, Vereinsfeste, aber auch Veranstaltungen wie Faschingsbälle und Hochzeiten mit semiprofessioneller Performance", erklärt Faltenbacher.

Der erste Auftritt der neuen Band "XZeit" ist übrigens schon terminiert: am Samstag, 2. März, beim Kolpingball im Kolpinghaus.

"So möchte ich mich im Namen aller Musiker der 'Partyfüchse' stellvertretend bei allen Fans und Veranstaltern sowie Besuchern der Feste, mit denen ein so langer Erfolg überhaupt erst möglich war, bedanken."

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