Aus der Haustür und manchen Fensteröffnungen des Schwesternheims beim katholischen Pfarrhof drangen dunkle Rauchwolken. Das war das Szenario, dass die Verantwortlichen der Feuerwehr für die Übung vorbereitet hatten. "Regieanweisung" war ein heftiger Brand im Gebäude. Durch die eingebrachten Möbelstücke und Innenverkleidungen entstand ein realistisches Szenario in den Räumlichkeiten.
Mit 28 Aktiven und drei Fahrzeugen rückte die Feuerwehr aus. Der Weg war kurz. Denn vom Feuerwehrhaus zweimal links abgebogen, waren sie in Windeseile da. Aufgabe für die Einsatzkräfte war es, zwei Verletzte aus dem Gebäude mit schwerem Atemschutz zu retten. Zur Wasserentnahme für den Löschangriff innen und außen wurden mehrere Unterflurhydranten in der Umgebung angezapft.
„Unsere Kameraden haben das Übungsziel erreicht“, stellte Kommandant Bernhard Schmidt abschließend fest. Die Übung verfolgte auch Pfarrer Martin Besold, der unter anderem bei solchen Einsätzen in der Psychosozialen Notfallversorgung mit eingesetzt wird. Er zollte der Feuerwehr seinen Dank und Respekt für die geleistete Arbeit und Ausbildung.
„Es war einfach genial, dass wir das Schwesternhaus für diese Übung nutzen konnten“, betonte Schmidt. Sein Dank galt neben Pfarrer Martin Besold auch Kirchenpfleger Alfons Meierhöfer. Im Haus selbst konnten die Feuerwehrler wie bei richtigen Einsätzen agieren. Denn in den nächsten Tagen wird das Schwesternhaus abgebrochen, um Platz für den neuen Pfarrsaal zu schaffen.



















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