05.12.2019 - 14:18 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Shoppen mit Rollator

Der Mobile Dorfladen der Steinwald-Allianz macht jetzt im neuen Fahrplan auch an den Altenheimen der Steinwaldstadt Station. Beim ersten Stopp am Caritas-Altenheim waren die Heimleiter und Bürgermeister Hans Donko dabei.

Der Mobile Dorfladen der Steinwald-Allianz macht an den örtlichen Seniorenheimen Station. Auf dem Bild der erste Stopp vor dem Caritas-Altenheim mit den Bewohnern, Caritas-Mitarbeitern sowie Bürgermeister Hans Donko (sechster von links), Geschäftsführer Martin Schmid und den beiden Heimleitern Andreas Wöhrl (vierter von rechts) und Eveline Gerst-Seidl (fünfte von rechts).
von Jochen NeumannProfil

Seit August letzten Jahres fährt der Mobile Dorfladen durch die Ortschaften der Steinwald-Allianz. An Bord befinden sich alle Waren des täglichen Bedarfs sowie eine große Auswahl von Produkten von über 25 Erzeugern und Verarbeitern aus der Region. Mit rund 500 Produkten werden auf drei unterschiedlichen Touren mittlerweile 33 Ortschaften für jeweils 30 Minuten angefahren.

Wie der Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, Martin Schmid, mitteilte, gilt seit Anfang Dezember ein neuer Fahrplan. "Fünf neue Haltestellen sind hinzugekommen, einige sind weggefallen und bisherige Haltezeiten haben sich geändert."

Zu den neuen Haltestellen gehören in der Steinwaldstadt das BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim sowie das Caritas-Altenheim. "Im wöchentlichen Wechsel werden die Häuser montags um 8.50 Uhr angefahren", so Schmidt.

In dieser Woche war es am Caritas-Altenheim soweit und der Mobile Dorfladen rollte an. Direkt vor dem Haupteingang wurde der Dorfladen geöffnet und die ersten Heimbewohner staunten nicht schlecht, als sie das vielfältige Angebot sahen. Mit dabei war Bürgermeister Hans Donko, Vorsitzender der Steinwald-Allianz, sowie Caritas-Heimleiterin Eveline Gerstl-Seidl und ihr BRK-Kollege Andreas Wöhrl.

"Wir möchten mit unserem Angebot für etwas Abwechslung bei den Heimbewohnern sorgen", stellte Bürgermeister Hans Donko fest. Dabei stehe aber die soziale Unterstützung mehr im Vordergrund als das wirtschaftliche Interesse. "Einkaufen soll ein schönes Erlebnis sein."

Die Idee für den Haltepunkt an den Seniorenheimen wurde von beiden Heimleitern freudig begrüßt und sie unterstützen dieses Angebot nach Kräften.

Wie zu hören war, soll es in absehbarer Zeit möglich sein, den Lottoschein abzugeben. Das könnte allerdings noch ein paar Monate dauern, weil noch technische und datenschutzrechtliche Fragen geklärt werden müssen.

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