23.09.2021 - 13:36 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Stadtrat sagt "Ja" zur Sanierung der Erbendorfer Freibades

Das Erbendorfer Freibad wird generalsaniert. Dafür gibt es Geld vom Bund. Die Stadt muss sich aber an den Kosten beteiligen. Der Stadtrat befürwortete die entsprechende Bereitstellung mit einem einstimmigen Votum.

Das Freibad in Erbendorf kann generalsaniert werden. Möglich machen dies ein Zuschuss aus dem Fördertopf des Bundes und ein Eigenanteil, den die Stadt bereitstellen wird.
von Werner RoblProfil

Bereits im vergangenen Herbst stellte die Stadt Ebendorf einen Antrag auf Aufnahme in das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“. Die dafür zur Verfügung gestellten Gelder müssen jedoch zweckgebunden in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ eingesetzt werden.

Am 10. Mai dieses Jahres erreichte die Stadtverwaltung ein Schreiben der Projektgruppe „Jülich“. Darin wurde mitgeteilt, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages für die Sanierungsmaßnahme „Freibad“ eine Fördersumme in Höhe von 500 000 Euro bereitstellen werde. In der aktuellen Sitzung des Stadtrates ließ Bürgermeister Johannes Reger jedoch anklingen, dass 10 Prozent als – so Reger - „Eigenmittel in Höhe von errechnet 50 000 Euro“ aufzubringen seien. Dem stimmte der Stadtrat geschlossen zu. Die geforderten Eigenmittel können von der Stadtkasse bereitgestellt werden.

Dominik Vollath (CSU) erkannte Parallelen zum 2020 auch in Pleystein gedrehten Kino-Spielfilm „Beckenrand Sheriff“. Der Fraktionssprecher erinnerte sich: „Im Film geht es auch um fehlende 50 000 Euro und die Frage, wie man den Betrieb eines in die Jahre gekommenen Freibads langfristig sicherstellen könnte.“ Mit Blick auf die vorhandene Einrichtung in Erbendorf unterstrich Vollath die Wichtigkeit einer Modernisierung. Als nur ein Beispiel von vielen beleuchtete er kurz die sanitären Einrichtungen. Vollath ließ anklingen, dass die CSU geschlossen für die Bereitstellung der Eigenmittel stimmen werde, damit die Generalsanierung des Freibads angestoßen werden kann.

Bernhard Reis (SPD) erklärte: „Wir stehen zu 100 Prozent zu unserem Freibad.“ Folglich könne man mit der Entscheidung, die Eigenmittel bereitzustellen, der Bevölkerung auch zusichern, dass das derzeit vorhandene Angebot aufrecht erhalten bleibe. „Zum Beispiel die Schwimmkurse“, ergänzte Reis. Der Fraktionssprecher der Freien Wähler, Bernhard Schmidt, unterstrich: „Wir investieren in die Zukunft, somit unterstützen wir auch den Antrag.“ Deutlich positiv zu diesem Thema äußerte sich auch CWL-Sprecher Matthias Fütterer, der sich den Meinungen seiner Vorredner anschloss.

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Erbendorf

 

 

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