19.03.2021 - 16:56 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Start frei für Baumaßnahme an der B 22

Voraussichtlich am Montag beginnen die Erdarbeiten zum Bau des neuen Radlwegs entlang der B 22 zwischen Schadenreuth und Straßenschacht. Mit dem Lückenschluss wird eine Anbindung an bestehende Radwege geschlossen.

Wenn das Wetter mitspielt, beginnen am Montag die Bauarbeiten zum Lückenschluss des Radwegs entlang der B 22 von der Einfahrt Schadenreuth bis zum Straßenschacht. Auf dem Bild (von links) Bauamtsleiter Dieter Döppl, Bürgermeister Johannes Reger und Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt.
von Jochen NeumannProfil

Bürgermeister Johannes Reger freute sich bei einem Ortstermin mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, dass dieser Radweg nun gebaut werden kann. „Denn mit diesem Lückenschluss zwischen Schadenreuth und Straßenschacht kann eine Verbindung sowohl nach Kemnath und über den Hessenreuther Berg nach Pressath sowie zum Steinwald-Radweg geschaffen werden.“

Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt erläuterte die Planung. So beginnt die Baumaßnahme an der B 22 an der Einfahrt Schadenreuth, wo auch derzeit der Radweg von Waldeck her endet. Gut 1800 Meter wird ab diesem Punkt der neue Radweg bis zum Straßenschacht lang werden. „Teilweise werden auch bestehende Flurwege mit genutzt“, fügte er an. Im Ortsteil Straßenschacht führt der Radweg durch die bestehende Brücke unter der B 22 weiter zum Kreuzstein und dann in den neuen Radweg der B 299. Die Kosten bezifferte der Baudirektor auf rund 900.000 Euro.

Radfahrer können sich auch hier austoben

Bärnau

„Um das Radfahren so bequem wie möglich zu machen, sind Erdbewegungen vorzunehmen“, führte Kederer weiter aus. „Dieser Aushub wird mit für den Straßenbau an der neuen B 299 mitverwendet.“ Die Bauzeit werde seiner Meinung nach bis in den Sommer andauern. „In den nächsten Wochen wird im Zuge der Erdarbeiten die Strecke auch auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht.“

Warum dies notwendig ist, wusste Bürgermeister Johannes Reger: „Zum Ende des Krieges 1944/45 wurde in diesem Bereich eine deutsche Soldatenkolonne mit Tieffliegern der US-Streitkräften beschossen.“

Rathauschef Reger sprach Baudirektor Kederer seinen Dank aus, dass das Staatliche Bauamt diese Maßnahme im Rahmen des Ausbaus der B 299 über den Hessenreuther ausführt und auch finanziert.

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