14.08.2019 - 17:16 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Start zum Vergleichsfliegen

Aktuell trifft sich die Fliegerjugend der Oberpfälzer Luftsportvereine zu seinem traditionellen Sommer Fluglager auf dem Segelfluggelände in Erbendorf. Am Wochenende steht das Vergleichsfliegen auf dem Programm.

Die Teilnehmer am Sommer-Fluglager der Oberpfälzer Luftsportvereine fiebern bereits dem abschließenden Wettbewerb entgegen. Der Heimatverein des Siegers darf das nächste Lager ausrichten.
von Autor GDÖProfil

Der Bezirksjugendleiter Johnas Blahnik aus Cham sowie die Verantwortlichen der Flugsportgemeinschaft Steinwald haben dieses Treffen organisiert. Die Teilnehmer kommen u.a. aus Cham, Weiden, Regensburg. Diese kurzweilige Veranstaltung findet jährlich abwechselnd auf den verschiedenen Flugplätzen in der Oberpfalz statt. Eine Woche lang wird gemeinsam geflogen, geschult, Freizeit gestaltet und gefeiert.

Am kommenden Wochenende findet das abschließende Oberpfälzische Bezirksjugend Vergleichsfliegen statt. Der Wettbewerb, bestehend aus einem schriftlichen Test zur Flugtheorie sowie einer Punktewertung beim Ziellanden, ermittelt einen Sieger, auf dessen Heimatflugplatz dieses Treffen im nächsten Jahr stattfindet.

Die Starts werden dabei auch im Windenbetrieb durchgeführt. Die Winde steht bei dem aktuellen Westwind außerhalb des Flugplatzes. Dies ist dank der Einverständniserklärung der Grundstücksbesitzer möglich. Die erforderliche Genehmigung des Luftamtes Nordbayern liegt natürlich auch vor.

In diesem Zusammenhang möchte der Aero Club Erbendorf die Bevölkerung über die neue Regelung zur Absicherung des Flugbetriebes auf dem Segelfluggelände in Erbendorf informieren.

Die oft geäußerte Meinung vieler Spaziergänger, der Flugplatz sei nicht in Betrieb, weil die Schranken gerade offen sind ist falsch! Das Fluggelände darf durch Unbefugte grundsätzlich nicht betreten werden. Die vorhandene Beschilderung ist dazu eindeutig. Die Nutzung der öffentlichen Wege ist immer dann möglich, wenn gerade keine Starts und Landungen stattfinden. Der Weg über den Flugplatz wird über zwei automatische Schranken abgesichert. Die beiden Schranken im Westen des Platzes werden mit Genehmigung des Luftamtes Nordbayern aus Nürnberg durch eine neue Lichtzeichenanlage ersetzt. Bei jedem Start oder Landung, egal ob aus Westen oder aus Osten werden die Schranken geschlossen und das Rotlicht wird eingeschalten. In dieser Zeit ist das Überqueren der Wege nicht gestattet.

Bei dem Windenbetrieb werden zusätzliche Aufsichtspersonen bei einem Start und dem Ausziehen der beiden Startseile das Überqueren des Weges im Westen zusätzlich absichern.

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Kommentare

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klaus schmidt

Für die Einen Freud, für den Anderen Leid! Seit Wochen wird geflogen und gelärmt, was das Zeug hält! Klar, die Flieger selbst finden das großartig und hervorragend. An die lärmgeplagten Anwohner denkt keiner! Teils geht der Lärm schon um 07:00 Uhr los und dann wird wie wild durchgelärmt, bis die Dämmerung eintritt. Mittagsruhe, Sonn- oder Feiertage interessieren nicht.

Auch dass der arbeitende Anwohner wenigstens am Wochenende mal in Ruhe in seinem Garten oder der Terasse Zeit verbringen will, - uninteressant! Es wird rücksichtslos drauf los gelärmt. Dabei könnte man viel Lärm vermeiden, würde man beim Hochschleppen der Segler nicht über das Wohngebiet schleppen, sondern über unbebautes Gebiet ausweichen. Auch stell ich mir die Frage, weshalb die Segler beim Windenstart sofort nach dem Ausklinken in noch viel zu niedriger Höhe über die Wohnsiedlung abdrehen und nicht in die andere Richtung über unbebautes Gebiet?

Hier muss anscheinend erst Klage eingereicht werden, denn Rücksichtnahme ist in der Schweißlohe ein unbekanntes Wort!?

Zur neuen „Ampelregelung“ - es ist nicht damit getan, die Ampel auf Dauerrot zu stellen. Als Spaziergänger steht man ewig, vom anwesenden „Flugplatzpersonal“ interessiert dies keinen. Wenn’s den Spaziergängern dann aber zu blöd wird und bei Rotlicht drüber laufen, dann plötzlich ist das Geschrei groß! Eine Ampel muß halt betreut und geschalten werden, wenn das Überqueren gefahrlos möglich sein soll. Das wäre ja grundsätzlich der Sinn einer Ampel. Ist die Ampel auf Dauerrot, wird diese auch bald nicht mehr beachtet.

18.08.2019