Erbendorf
27.05.2019 - 15:26 Uhr

Übung im tiefsten Wald

Wie gut der Steinwald mit Digitalfunk abgedeckt ist und wie man mit dem Fahrzeug durch den Wald kommt, dass wissen jetzt die Feuerwehrler. Der KBM-Bereich Thurm veranstaltete eine spannende Funkübung.

Zum Abschluss gab es für die rund 50 Feuerwehrleute eine zünftige Brotzeit am Waldhaus. Bild: njn
Zum Abschluss gab es für die rund 50 Feuerwehrleute eine zünftige Brotzeit am Waldhaus.
Mit 14 Fahrzeugen waren die Wehren aus dem KBM-Bezirk Thurm im Steinwald bei der Funkübung unterwegs. Bild: njn
Mit 14 Fahrzeugen waren die Wehren aus dem KBM-Bezirk Thurm im Steinwald bei der Funkübung unterwegs.

Für 50 Feuerwehrleute mit 14 Fahrzeugen aus den Wehren des Bereichs von Kreisbrandmeister Herbert Thurm ging es in den Steinwald. Ziel der Übung war neben der Kartenkunde zur Orientierung auf den befahrbaren Waldwegen des Steinwaldes die Koordination des korrekten Sprechfunkverkehrs sowie die Abdeckung des Digitalfunks im gesamten Steinwald auszuprobieren.

Als zuständiger Kommandant für den Schutzbereich Steinwald begrüßte der Kommandant der Feuerwehr Wetzldorf, Rudi Schinner, die anwesenden Aktiven. Kreisbrandmeister Herbert Thurm erläuterte in seinen kurzen Einführung die Ziele der Funkübung. So sollten vor allem die verschiedenen Funkgruppen, zum Beispiel für Wassertransport, Brandbekämpfung, Verkehrslenkung/Verkehrssicherung und Versorgung/Nachschub an den Handfunkgeräten geschalten werden. Dazu wurden auch zwei sogenannte Sondergruppen durch die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz zur Verfügung gestellt.

Der federführende Kommandant der Feuerwehr Erbendorf, Bernhard Schmidt koordinierte zusammen mit seinen Stellvertreter Wolfgang Gruber und Reuths zweiten Kommandanten Christian Böhm vom Startpunkt aus alle Fahrzeuge über Funk und stellten entsprechende Aufgaben für jede Fahrzeugbesatzung. Vom Ablauf der Übung machte sich auch der Revierleiter der Bayerischen Staatsforsten, Carsten Klöble, ein Bild.

Zielpunkt der Übung war für alle Fahrzeuge das Waldhaus. Revierleiter Klöble bedankte sich bei den Teilnehmern der Funkübung, dass Sie für das Allgemeinwohl ihre Freizeit geopfert haben. Er schlug auch vor, weitere Wasserentnahmestellen für Waldbrände zu schaffen. Zufrieden mit dem Ablauf zeigte sich auch Kreisbrandmeister Herbert Thurm.

 
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