Bei einem Unfall mit einem Trike waren auf dem Gelände der Feuerwehr in Erbendorf Mitte Juli drei Feuerwehrleute verletzt worden. Auch wurde durch den Unfall das geschlossene Falttor sowie die dahinter abgestellte Drehleiter der Feuerwehr beschädigt. Wie es den Brandschützern heute geht und ob der Drehleiterwagen inzwischen repariert wurde, hat Kommandant Bernhard Schmidt im Gespräch mit Oberpfalz-Medien erzählt.
Was war geschehen: Die Feuerwehrleute waren am 14. Juli gerade von einem Einsatz zurückgekommen. Sie hatten geholfen, einen Feldbrand bei Friedersreuth im Landkreis Neustadt/WN zu löschen. Auf dem Gelände der Wehr war der Unfallfahrer mit einem Trike – ein Motorrad, das hinten zwei Räder hat – unterwegs. Beim Lenken verlor er die Kontrolle über das Gefährt, erfasste zuerst die umstehenden Feuerwehrleute, durchbrach dann das geschlossenes Falttor und beschädigte auch die dahinter abgestellte Drehleiter. Die verletzten Feuerwehrleute mussten nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. "Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut, sie sind weiterhin auf dem Weg der Besserung", weiß Kommandant Bernhard Schmidt
Drehleiter in der Werkstatt
Das beschädigte Falttor befinde sich noch immer in der Reparatur, so der Kommandant. Übergangsweise werde der Stellplatz mit einer Plane verschlossen. Auch vom defekten Drehleiterwagen gibt es noch nicht wirklich etwas Neues. Aufgrund der Urlaubszeit habe sich die Bearbeitung verzögert, so Schmidt. Derzeit warte man noch auf das Gutachten des Sachverständigen, erst dann könne mit der Reparatur der Drehleiter begonnen werden. Diese befindet sich derzeit in der Drehleiter-Werkstatt Beitel & Stier in Kandel, einer Stadt in der Nähe von Karlsruhe im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz – 380 Kilometer von Erbendorf entfernt.
Mit Leihfahrzeug im Einsatz
Da das Einsatzfahrzeug zwar noch fahr-, aber nicht mehr einsatzbereit war, konnte es von den Feuerwehrleuten von Erbendorf aus in die Werkstatt nach Kandel gefahren werden. Um bis zur Reparatur nicht ohne Einsatzfahrzeug dastehen zu müssen, konnte von der Werkstatt in Kandel eine Drehleiter ausgeliehen werden. Diese steht bereits seit Ende Juli im Erbendorfer Feuerwehrhaus und kam auch schon des Öfteren, unter anderem zur Personenrettung, zum Einsatz, wie Bernhard Schmidt erzählt. Nach dem Unfall im Juli gab die Polizei Kemnath einen Schaden in Höhe von 15.000 Euro an. Inwieweit die Schätzung zutrifft, werde derzeit noch von den Gutachtern ermittelt, auch stehe man sich derzeit noch in Kontakt mit der Versicherung, so Bernhard Schmidt.


















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