21.07.2021 - 14:41 Uhr
ErbendorfOberpfalz

„Vertrau mir. Ich bin da!“: Erstkommunion im Doppelpack

Die 28 Kommunionkinder bei der Dankandacht. Mit auf dem Bild Pfarrer Martin Besold (hinten links) und Gemeindereferentin Roswitha Heining (hinten rechts).
von Jochen NeumannProfil

Unter dem Motto "Vertrau mir. Ich bin da!" stand die Erstkommunion in der katholischen Pfarrei. In zwei Gottesdiensten traten insgesamt 28 Kinder erstmals an den Tisch des Herrn. Unter Glockengeläut zogen die Kinder vom Pausenhof der Schule aus in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ein. Dort begrüßte Pfarrer Martin Besold die Kommunionkinder mit ihren Eltern und Familien. Wie im vergangenen Jahr wurden wegen Corona zwei Gottesdienste - mit 15 Kindern am Samstag und 13 am Sonntag - zur Erstkommunion gefeiert.

Die diesjährige Kommunion hat sich pandemiebedingt um zwei Monate verschoben. „Ihr dürft heute das erste Mal den Leib des Herrn, die geweihte Hostie empfangen“, sagte Pfarrer Martin Besold. Viele der Erstkommunikanten seien nach seinen Worten jetzt sicher ganz aufgeregt. „Wenn ihr aufgeregt wart, oder ihr euch nicht getraut oder gefürchtet habt, haben Mama oder Papa gesagt: Komm, ich bin doch da, vertrau mir“, erzählte Besold. „Immer wenn das passiert ist, habt ihr etwas von Gott mitbekommen. Vertrau mir. Ich bin da! Das sagt Gott auch zu Dir, zu mir, zu uns allen.“

Im Evangelium aus der Neukirchner Kinderbibel erzählte Pfarrer Besold die Geschichte über die Fahrt Jesu auf dem See Genezareth. In den Gottesdienst brachten sich die Kommunionkinder auch selbst ein: Sie übernahmen die Kyrie-Rufe und die Fürbitten. Auch die Gaben brachten die Kinder zum Altar. Pfarrer Besold dankte allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben, besonders Gemeindereferentin Roswitha Heining für die Organisation und dem katholischen Kirchenchor für die musikalische Umrahmung.

Ein zentraler Dankgottesdienst für alle Erstkommunikanten war dann am Sonntagabend. Vor dem ausgesetzten Allerheiligsten versammelten sich die Kommunionkinder mit Rosen in der Hand um den Altar und sprachen ihre Anbetungsrufe. Die Rosen wurden im Anschluss vor dem Altar und im Mittelgang abgelegt.

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