Erbendorf
25.03.2019 - 14:18 Uhr

Ein Wochenende ohne Fleisch

„Fasten und Fastenzeit.“ Zu diesem Thema verbrachte die katholische Erbendorfer Jugend ein Glaubenswochenende in Wernersreuth. Neben der Auseinandersetzung mit dem Sinn der Enthaltsamkeit standen Spiel und Spaß auf dem Programm.

Trotz des ernsten Themas verbrachten die Jugendlichen aus Erbendorf ein schönes und inspirierendes Glaubenswochenende in Wernersreuth. Bild: njn
Trotz des ernsten Themas verbrachten die Jugendlichen aus Erbendorf ein schönes und inspirierendes Glaubenswochenende in Wernersreuth.

Drei Tage lang verbrachten 13 Jugendliche aus der katholischen Pfarrei im Maximilian-Kolbe-Haus in Wernersreuth ein Glaubenswochenende. Die Gruppenleiter bereiteten inhaltlich den Ausflug mit Gemeindereferentin Roswitha Heining vor. Das Thema, passend für die Zeit vor Ostern: „Fasten und Fastenzeit“. Unter anderem führten die Jugendlichen ein Streitgespräch zum Sinn des Fastens. Es wurde vereinbart, am Wochenende auf Fleisch und Wurst zu verzichten und sich vegetarisch zu ernähren. So kam dennoch Leckeres auf den Tisch. Auf dem Speiseplan standen Kartoffelsuppe, Reis mit Gemüsesoße und Käsespätzle.

Von Seiten der Teilnehmer fand das Essen, das von Gemeindereferentin Heining mit Unterstützung der Jugendlichen zubereitet wurde, größtes Lob. Jeder wurde satt und jedem schmeckte es. Der nächste Tag stand im Zeichen des Kreuzes. Dazu gehörte die Lektüre der der Passionsgeschichte nach Markus. Individuelle Kreuze wurden gebastelt. Als Material diente eine Holzplatte, auf der jeder mit Nägeln ein Kreuz hämmerte und mit Wolle bespannte. Nach dem gleichen Ablauf wurde noch gemeinsam ein großes Herz kreiert, das im Jugendraum in der Pfarrei seinen Platz finden wird.

Den jugendlichen Teilnehmern stattete auch Pfarrer Martin Besold einen Besuch ab und feierte mit ihnen eine Messe. Ausklang am letzten Tag war eine Kreuzmeditation und das Vertiefen in eine Geschichte zum Thema „Leid tragen“. Auch wurde noch eine Osterkerze verziert. Insgesamt ein gutes Wochenende für alle Beteiligten, mit Spiel und Spaß und ernsthafter Auseinandersetzung mit der Fastenzeit.

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