17.09.2019 - 18:47 Uhr
Oberpfalz

Erweiterung für Weihermühle

Die enge Ortsdurchfahrt könnte in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören

Die enge Ortsdurchfahrt von Weihermühle soll 2020 breiter werden.
von Autor ÖTProfil

Ein baldiger Ausbau der engen Ortsdurchfahrt von Weihermühle und der Gemeindeverbindungsstraße nach Lochau deutet sich an. Bürgermeister Peter König und Diplom-Ingenieur Christoph Reger vom Büro für Tiefbautechnik Wolf und Zwick aus Marktredwitz informierten die Gemeinderäte über die aktuelle Entwurfsplanung. Das Projekt erstreckt auf zwei Bauabschnitte.

Der erste von beiden umfasst die Ortsdurchfahrt von Weihermühle beginnend von der Brücke über die Staatsstraße 2177 auf einer Länge von 172 Metern bis zur Abzweigung zur Mühle. Dafür wurde ein Kostenvolumen von rund 504 000 Euro ermittelt. Der zweite Bauabschnitt mit einer Länge von 140 Metern beginnt an der Abzweigung und reicht bis zur Gemeindegrenze mit Pullenreuth unterhalb von Lochau. In diesem Teil wird eine neuer Stahlbetondurchlass über den Hartbach mit 18 Metern Länge und ein Wellstahldurchlass über die Flutmulde von 23,5 Meter Länge nötig. Deshalb ist hier mit Kosten von rund 804 600 Euro zu rechnen.

Auf beiden Teilabschnitten wird die Straße von bisher 4,5 Meter auf 6 Meter verbreitert. Östlich der neuen Straße wird ein 2 Meter breiter Gehweg angelegt. Mit der neuen Straßenverbindung soll auch die Fortführung des Radwegs in Richtung Pullenreuth ermöglicht werden. König unterstrich in diesem Zusammenhang, dass er beim Grunderwerb für die neue Trasse im Abschnitt zwei bei den Besitzern durchwegs auf offene Ohren gestoßen sei. Im Bereich des ersten Teils befand sich die Fläche für den neuen Gehweg bereits im Eigentum der Kommune.

Der Gemeinderat war der Meinung, dass in diesem Straßenabschnitt die Verkehrssicherheit unzureichend sei. Ebenso machen die maroden Brückenbauwerke Sorge. Laut Bürgermeister König ist bereits am 1. September der Förderantrag für die Baumaßnahme bei der Regierung der Oberpfalz eingereicht worden. Zu erwarten seien für das Straßen- und Gehwegbauprojekt Fördermittel von rund 90 Prozent. Sollte diese Zuschüsse möglich werden, könne bereits im Jahr 2020 begonnen werden.

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