An sich ist es nichts Ungewöhnliches mehr, dass Frauen im Labor stehen, auf Baustellen ihren Mann stehen oder einen Roboter steuern. Die klassischen Rollenbilder ändern sich. Ein Berufsorientierungsprojekt wie der Girls' Day sei deshalb ein wichtiges Instrument, diese Rollenbilder zu durchbrechen, sagt Marc Stolpe, Marketing und Communication-Manager bei Rogers Germany. Idealerweise tragen Aktionen wie der bundesweite Girls' Day dazu bei, dass Firmen ihre Ausbildungsplätze gut strukturiert besetzen können. Ein Projekt, das auch für Rogers in Eschenbach wichtig ist. So ließ das Technik-Unternehmen wieder vier junge Damen aus der Realschule Pegnitz und der Staatlichen Wirtschaftsschule Eschenbach in das Eschenbacher Werk hineinschnuppern. Zum Einblick in die technische Berufsausbildung gehörte ein Image-Film, eine Betriebsbesichtigung und der Austausch mit Mitarbeiterinnen verschiedener Abteilungen. Schließlich hatten die Mädchen Gelegenheit, unter Anleitung des stellvertretenden Ausbildungsleiters Johannes Strößner in der Ausbildungswerkstätte mit Azubis des ersten Lehrjahres zu experimentieren. Elektronische Bauteile konstruieren, Platinen löten, Werkstücke formen, die Graviertechnik üben und Namensschilder fertigen. Für die „Girls“ spannende Stunden, die mit dem Herstellen von Herzen aus Kupferdraht, endeten. Den Girls' Day rundete ein Mittagessen auf Einladung der Firmenleitung und eine Präsenttasche ab.
Eschenbach
29.04.2022 - 15:16 Uhr
Warum es auch 2022 noch einen Girls' Day bei Rogers braucht
von Robert Dotzauer
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