Eschenbach
02.09.2019 - 12:17 Uhr

7000 Euro für sauberes Trinkwasser in Nigeria

„Ihr seid Segensbringer.“ Berührt von so viel Zuneigung und Hilfsbereitschaft zeigt sich Pfarrvikar Chinedu Paul Ezenwa. Seine Bitte, anstelle von Abschiedsgeschenken für ein Wasserprojekt in Nigeria zu spenden, bleibt nicht ungehört.

7000 Euro spenden die Gläubigen der Pfarrei Eschenbach für das Wasserprojekt von Vikar Chinedu Paul Ezenwa: Stadtpfarrer Thomas Jeschner überreicht einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro im Namen der vielen Spender, weitere 2000 Euro erhält der Vikar an Direktspenden. Bild: do
7000 Euro spenden die Gläubigen der Pfarrei Eschenbach für das Wasserprojekt von Vikar Chinedu Paul Ezenwa: Stadtpfarrer Thomas Jeschner überreicht einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro im Namen der vielen Spender, weitere 2000 Euro erhält der Vikar an Direktspenden.

Am Wochenende konnte der aus Ost-Nigeria stammende Geistliche das Spendenergebnis der Eschenbacher Gläubigen in Empfang nehmen.

Stadtpfarrer Thomas Jeschner überreichte einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro. Diese Summe hatten viele Pfarrangehörige auf ein von der Kirchenverwaltung eröffnetes Sonderkonto überwiesen. Der Verwendungszweck war bereits vorgegeben. Das Geld dient dem „Wasserprojekt“ des Vikars in seiner Heimat Nigeria. Eine Herzensangelegenheit, wie der Seelsorger schon bei seiner Abschiedsfeier betont hatte. Die Hilfsbereitschaft des Vikars und sein Appell an die Eschenbacher, in seiner Heimat beim Aufbau einer sauberen Trinkwasserversorgung mitzuhelfen, bewegte auch die Herzen und den Geldbeutel der Eschenbacher.

Zusätzlich zu den Überweisungen auf das Sonderkonto freute sich der Vikar über Direktspenden von über 2000 Euro. Eine stolze Summe, wie Pfarrer Paul bemerkte, die zur Projektverwirklichung maßgeblich beitrage. Gleichzeitig dankte der Geistliche allen Spendern für ihre Großherzigkeit. Nach dreijähriger Seelsorge in Eschenbach ist Chinedu Paul Ezenwa offiziell ab 1. September 2019 Pfarrvikar der neugeschaffenen Pfarreiengemeinschaft Neusorg/Pullenreuth. Die schöne „Eschenbacher Zeit“ werde er nie vergessen, versicherte der Vikar beim Abschied im Sonntagsgottesdienst. Sein Vergelt's Gott galt den vielen Helfern, die ihm die tägliche Arbeit erleichtert hätten.

 
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