„Sie waren für mich wie ein Bruder“: Dankbar und mit einem bisschen Wehmut blickte Eschenbachs Pfarrvikar Antony Irudayaraj Durairaj auf die Aushilfstätigkeit in Eschenbach zurück. Eine schöne Pfarrei mit freundlichen Menschen, hilfsbereiten Mesnern, einem starken Organisten und selbstverständlich einem Stadtpfarrer, der Brüderlichkeit zelebrierte, mit diesen Eindrücken verabschiedete sich der indische Priester aus der Pfarrei St. Laurentius. „Mir hat es Eschenbach so gut gefallen, dass ich nächstes Jahr wiederkommen möchte“, so der Wunsch des Geistlichen, der als „Task Force Priester“ des Bistums Regensburg vier Wochen überwiegend im Gebiet Eschenbach wirkte. „Für die Pfarrei warst du eine große Hilfe“, bescheinigte Stadtpfarrer Thomas Jeschner dem Mitbruder viel Engagement. Ohne den Einsatz von Vikar Antony wäre eine Urlaubsplanung vieler Ortsgeistlicher im Dekanat nicht möglich gewesen, betonte der Dekan. Umso wichtiger sei die Aushilfstätigkeit gewesen, für die der Stadtpfarrer auch der Diözesanleitung dankte. Die Zeit der Aushilfe habe sein Mitbruder aus dem Erzbistum Madurai in Südindien kommend auch genutzt, ein weiteres 90-seitiges Kapitel für seine Doktorarbeit zu schreiben, verriet der Pfarrer. Zudem habe Vikar Antony in der Zeit der Urlaubsvertretung den Altarraum für sich alleine gehabt, merkte der Ortspfarrer scherzhaft an. Als kleinen Beitrag für das weitere Studium an der Philosophisch-theologischen Hochschule Sankt Georgen unter jesuitischer Trägerschaft in Frankfurt am Main überreichte Jeschner unter dem Beifall der zahlreichen Gläubigen in der Samstag-Vorabendmesse eine Geldspende.
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