Eschenbach
09.09.2022 - 15:35 Uhr

Aikido im Ferienprogramm: Eine friedliche Kampfkunst

Kathleen Walberer zeigt, wie ein Angriff abgewehrt werden kann. Bild: rn
Kathleen Walberer zeigt, wie ein Angriff abgewehrt werden kann.

Mit den Grundlagen der friedlichen Kampfkunst Aikido (AI für Harmonie, KI für Energie und DO für Weg), die Fortgeschrittenen zur Selbstverteidigung dienen können, machte Kathleen Walberer im Rahmen des Ferienprogramms eine kleine Gruppe von Interessenten vertraut. Als Spartenleiterin der neuen Aikido-Abteilung der Sportclubs begann die Schwarzgurtträgerin im Stil des Stiftland-Aikido den Nachmittag mit fließenden und meditativen Übungen, durch die die Kinder zu einer gewissen Ruhe kommen sollten. Sie dienten auch dazu, Energie über die Arme fließen zu lassen.

Ueshiba Morihei entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts diese betont defensive moderne japanische Kampfkunst als Synthese unterschiedlicher Budo-Disziplinen. Nach der Vermittlung von Atem- und Konzentrationstechniken sowie Übungen der Fallschule mit und ohne Partner freuten sich die Kinder bei besonderen Schrittfolgen über vermittelte Techniken zur Abwehr bewaffneter Angriffe. Schulterlage Stöcke dienten als „Waffen“. In der Weiterentwicklung von Aikido soll einem möglichen Angreifer die Erkenntnis vermittelt werden, dass sein Angriff ins Leere läuft.

Bei der neuen Aikido-Sparte des SCE findet ab Montag, 19. September, wöchentlich um 16.30 Uhr in der Funktionshalle des Sportheims ein Kindertraining statt. Dazu ist keine Anmeldung erforderlich.

 
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