Eschenbach
09.05.2022 - 16:07 Uhr

Aktionswoche „Zuhause daheim“: Nachfrage zu seniorengerechten Quartieren

Beratungs- und Informationsbedarf herrschte im Hofraum des ehemaligen Vermessungsamtes. Auch Bürgermeister Marcus Gradl (2. von links) zeigte Präsenz. Bild: rn
Beratungs- und Informationsbedarf herrschte im Hofraum des ehemaligen Vermessungsamtes. Auch Bürgermeister Marcus Gradl (2. von links) zeigte Präsenz.

Das Thema „älter werden“ stand am Freitag im Focus informationsbedürftiger Mitbürger. Im Rahmen der bayernweiten Aktionswoche „Zuhause daheim“ hatten für den westlichen Landkreis kompetente Ansprechpartner in den Hofraum des ehemaligen Vermessungsamts geladen. Als Ansprechpartner standen Karl Lorenz, Elisabeth Gottsche und Jochen Sertl von der Seniorengemeinschaft "Hand in Hand" (GeHiH), Wohnraumberater des Landkreises Udo Müller und städtischer Seniorenbeauftragter Klaus Lehl zu Beratung bereit. Die Initiative des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales hatte zum Ziel, Angebote und Konzepte vorzustellen, die es ermöglichen, so lange wie möglich zu Hause zu leben und die ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter unterstützen.

Elisabeth Gottsche und Jochen Sertl stellten sich den Fragen zu den Angeboten von „GeHiH“ und zeigten sich dankbar für spontane Angebote zur Mitarbeit. Vor allem mit Fragen zum altersgerechten Badumbau wurde Udo Müller überhäuft. Neben der Beseitigung von weiteren Stolperstellen im häuslichen Umfeld interessierten insbesondere Fördermöglichkeiten für angedachte Umbaumaßnahmen. „Es besteht eine große Nachfrage nach barrierefreiem Wohnen zu sozialverträglichen Preisen, insbesondere für Einzelpersonen“, bekundete Lehl. Keine zufriedenstellende Antwort konnte er aber zu Fragen nach betreutem Wohnen im westlichen Landkreis geben. Auch nicht, warum beim Bau von größeren Wohneinheiten nicht die Bedürfnisse der älteren Generation berücksichtigt werden.

 
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