Die Rußweiherkreuzung war eine weitere Station der „Besichtigungstour“ des Eschenbacher Stadtrats entlang der B 470. Bürgermeister Marcus Gradl sprach von erheblichen Staus aus Richtung Schlammersdorf und Stadtgebiet zu Zeiten des Berufsverkehrs und übte Kritik daran, dass Badegäste auf dem Weg zu den nahegelegenen Supermärkten nicht die Unterführung nutzen, sondern die stark befahrene Bundesstraße queren würden.
Da das Straßenbauamt den Kreuzungsbereich als nicht ausreichend für den erforderlichen Radius eines Kreisverkehrs einstuft, schlug der Bürgermeister eine Ampellösung für Zeiten des Berufsverkehrs - „früh und abends“ - vor. Dies käme auch Radfahrern und Fußgängern zugute.
„Wollen wir trotz einer vorhandenen Unterführung noch eine Ampel?“, fragte Elisabeth Gottsche. „Die Leute sind zu bequem“, bedauerte Gradl. Noch vor Ort beauftragte der Stadtrat die Verwaltung, „die notwendigen Schritte für eine Ampelanlage“ zu unternehmen.
Unterführung seit 1960er Jahre
Beim Bau der B 470 durch das Eschenbachtal in den 1960er Jahren wurde neben der Fledermühle eine Fußgängerunterführung eingebaut, um den Eschenbachern einen gefahrlosen Weg zum Freibad zu sichern.















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