31.10.2018 - 16:14 Uhr
EschenbachOberpfalz

Bebauungsplan für Friedwald

Die Anlage eines Ruhewaldes in Eschenbach rückt näher. Zwar sind noch einige Detailfragen zu klären, der erste Schritt kann aber getan werden.

von Walther HermannProfil

Ausarbeiten soll den Entwurf das Architekturbüro Fetsch aus Amberg. In der Sitzung des Stadtrats berichtete Bürgermeister Peter Lehr von diesem Beschluss im nichtöffentlichen Teil der September-Sitzung. Bereits seit mehr als fünf Jahren ist der neue Bestattungsort Thema im Gremium.

Als es im April 2013 im Stadtrat um die Erweiterung der Urnenanlage im städtischen Friedhof ging, war kurz über den Vorschlag von Martin Gottsche debattiert worden, einen Friedwald anzulegen. Bei der Waldbegehung im Oktober 2013 stellte der Forstmann ein Areal östlich der Tennisplätze als geeignete Fläche vor. Im November 2014 nahmen die Räte die etwa einen Hektar große Fläche mit bis zu 100 Jahre alten Eichen genauer in Augenschein.

Am 1. Februar 2018 stellte der Stadtrat die Weichen für die neue Beisetzungsstätte. Nach einer längeren Aussprache stimmten nur Marcus Gradl (CSU) und Ludwig Schneider (SPD) gegen die Anlage, für die bereits ein Gestaltungsvorschlag des Architekturbüros Fetsch vorlag. Vorgesehen darin ist auch ein Schotterrasen-Parkplatz."Altstadt Süd" weicht "Altstadt"

Der Stadtrat traf in seiner Oktober-Sitzung weitere Beschlüsse: Aufgehoben wurde der einfache Bebauungsplan "Altstadt Süd". Grund dafür ist der neue Bebauungsplan "Altstadt", der mit Bekanntmachung vom 24. September 2018 rechtskräftig wurde. "Die beiden Bebauungspläne überschneiden sich", stellte Bürgermeister Peter Lehr fest. Er gab ergänzend bekannt, dass die Satzung der Stadt über eine Veränderungssperre für den Bereich des Bebauungsplanes "Altstadt" bereits am 6. Juni 2018 ausgelaufen sei und daher nicht extra aufgehoben werden müsse. "Ja" zu Entwicklungskonzept

Auch zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) Vierstädtedreieck erübrigte sich eine Aussprache. Es war allen beteiligten Kommunen am 1. Oktober in einer gemeinsamen Stadtratssitzung in Grafenwöhr in seiner finalen Form vorgestellt worden. Das Konzept bildet die Grundlage für die Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Entwicklung des westlichen Landkreises und ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Fördermitteln.

Da es erst nach Ratifizierung durch die kommunalen Gremien als endgültig vereinbart gilt, beschloss der Stadtrat das ILEK Vierstädtedreieck wie vorgestellt als "gemeinsamen interkommunalen strategischen Handlungsrahmen".

Es bildet nun die Grundlage zur Mobilisierung von Zuschüssen für die enthaltenen Handlungsansätze. Dies gilt sowohl für interkommunale als auch für gemeindespezifische Maßnahmen und Projekte.

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