01.10.2020 - 12:12 Uhr
EschenbachOberpfalz

Blühendes Eschenbach zum Tag der offenen Gartentür

Verschoben ist nicht aufgehoben. Das gilt auch für den Tag der offenen Gartentür in Eschenbach. Die Hoffnung liegt nun auf 2021.

Bei einem Ortstermin diskutieren Bürgermeister Marcus Gradl (links) und Hans Rupprecht (Zweiter von rechts), der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins mit dem Bauhofpersonal über Möglichkeiten, die öffentliche Freifläche in der Kirchenthumbacher Straße auf Höhe der Einfahrt zur Oberen Zinkenbaumstraße gestalterisch aufzuwerten.
von Robert DotzauerProfil

Bürgermeister Marcus Gradl und Hans Rupprecht, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins (OGV), zeigen sich optimistisch, dass der Tag der offenen Gartentür, der heuer coronabedingt abgesagt wurde, im nächsten Jahr in Eschenbach stattfinden kann. Offizieller Veranstalter ist der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege. Doch schon heute versprechen der OGV-Ortsverband und die Stadt alle erdenkliche Unterstützung, damit die für Sonntag, 27. Juni 2021, geplante Veranstaltung zu einem Fest für alle Sinne wird.

„Die Planungen laufen schon seit 2019“, betonte Hans Rupprecht. „Jetzt hoffen wir nur noch auf bessere Rahmenbedingungen.“ Viele Eschenbacher Hobby-Gärtner seien bereit, ihre oft verborgene Paradiese in ihren Gärten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Vorsitzende hofft, dass der Tag der offenen Gartentür auch die Gelegenheit bietet, Anregungen und neue Ideen für den eigenen Garten zu gewinnen sowie den Gedanken- und Ideenaustausch zwischen Besuchern und Natur- und Gartenfreunden zu fördern.

Auch für die Stadt sieht Bürgermeister Marcus Gradl eine gute Chance, sich als blühende Stadt im mehrfachen Sinn vorzustellen. Am Tag der offenen Gartentür liege der Schwerpunkt zwar in einer Entdeckungseise durch die grünen Paradiese der Eschenbacher Gartenwelt. Dazu wünschte er den Liebhabern der Gartenkultur viel Energie und Begeisterung.

Zudem versprach der Bürgermeister, auch die öffentlichen Flächen einladend zu gestalten. Besonders das Straßenbegleitgrün und die Grüninseln in den Kreuzungsbereichen sind ihm ein besonderes Anliegen.

Auf das Fingerspitzengefühl der „Blumenfrauen“ und des Bauhofpersonals bauend will die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein auch die Grünfläche in der Kirchenthumbacher Straße auf Höhe der Einfahrt zur Oberen Zinkenbaumstraße aufhübschen. „Die Fläche wurde bisher vernachlässigt“, bedauerte Gradl.

Bei einem ersten Ortstermin erteilte vor allem Hans Rupprecht Ratschläge zur Neugestaltung. Zur Bandbreite der Neuordnung sollen eine bunte Blumenvielfalt, Stauden und gemütliche Sitzgelegenheiten beitragen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.