25.03.2019 - 12:16 Uhr
EschenbachOberpfalz

Botschafter der Natur und des Geoparks

Die Liebe zur Natur und zur Heimat, das Interesse an der Wissensvermittlung und am Umgang mit Menschen: Dies steht bei den Geoparkrangern im Vordergrund ihrer Tätigkeit. Für ihr Engagement wünschen sie sich eine ganz bestimmte Anerkennung.

In der Jahreshauptversammlung des Vereins der Geo- und Naturführer im Geopark Bayern-Böhmen geben Vorstand Raimund Rötthenbacher (sitzend, vorne) und Geschäftsführer Dr. Andreas Peterek (stehend) einen Rückblick sowie eine Vorschau auf die geplanten Aktivitäten.
von Petra LettnerProfil

Dies wurde in der Jahreshauptversammlung des Vereins der Geo- und Naturführer im Geopark Bayern-Böhmen deutlich, die Vorsitzender Raimund Röthenbacher im Hexenhäusl eröffnete. Er freute sich, dass auch die angehenden neuen Kollegen diese Zusammenkunft zum gegenseitigen Kennenlernen nutzen.

In seinem Jahresrückblick ging Röthenbacher auf mehrere Punkte ein. Es gab zwei Fortbildungen in Waldeck sowie eine Exkursion nach Tachau (Tachov). Im März wurden die notwendigen Kenntnisse in Erster Hilfe wieder aufgefrischt. Im Landratsamt Wunsiedel wurde das Geopark-Programm 2018 vorgestellt.

Im Juni besuchte Carsten Träger, Obmann des Ausschusses für Umwelt und Naturschutz des Deutschen Bundestags, den Großen Rußweiher in Eschenbach. Röthenbacher erklärte dem Gast dabei, dass ein Geopark keine Konkurrenz zu einem Naturpark sei. Er verwies auf die gemeinsame Ausstellung im Hexenhäusl und stellte ihm Prospektmaterial zur Verfügung.

Die angebotenen Touren hatten im Schnitt einen guten Besuch, trotz der oft ungünstigen Wetterbedingungen, merkte der Vorsitzende an: "Es war zeitweise zu heiß, und viele gingen wahrscheinlich lieber baden".

Als Anregung ging an Röthenbacher und Andreas Peterek, den Geschäftsführer des Geoparks Bayern-Böhmen, aus der Runde der Hinweis, dass die Geo- und Naturparks doch besser zusammenarbeiten sollten. Trotz Rangerausweis verlangten einzelne Museen oder Naturparks immer noch Eintritt, das sollte doch hier berücksichtigt werden, lautete die Forderung.

Peterek gab im Anschluss einen Bericht zu den laufenden Aktivitäten. Seit Oktober 2018 werden 15 Personen zu Geoparkrangern ausgebildet. Nun steht die Prüfung an. Es seien viele kleine Projekte "am Laufen", merkte der Geschäftsführer an: Infohaus Rauher Kulm, Adventure-Golfplatz, Themenradwege und die Buchmesse im Fichtelgebirge.

Eingeschlagen haben die Geoparktouren zu „Alexander von Humboldt“, freute sich Peterek: Bisher wurden schon 25 Führungen angeboten, und die Nachfrage bestehe weiterhin. Die Besucherzahlen bei Führungen im gesamten Gebiet seien mit 4500 Teilnehmern nicht schlecht, könnten aber noch etwas ausgebaut werden. „Sie sehen, wir haben eine ganze Menge vor, und dazu brauchen wir Sie“, schloss der Geschäftsführer seine Rede.

Röthenbacher wünschte zum Ende der Jahreshauptversammlung für die Toursaison 2019 besseres Wetter und einen guten Besuch sowie interessante Begegnungen mit den Teilnehmern. Ein gemütliches Beisammensein mit regem Erfahrungsaustausch schloss sich an.

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