Eschenbach
10.04.2019 - 11:31 Uhr

Im Dienst der Umwelt

„Ramadama“ ist wieder einmal angesagt: 25 Waldläufer und 15 junge Wasserwachtler sind mit 8 Fahrzeugen Umweltsündern auf der Spur.

Sogar zwei "Spürhunde" unterstützen die Jugendlichen bei der "Ramadama"-Aktion. Bild: rn
Sogar zwei "Spürhunde" unterstützen die Jugendlichen bei der "Ramadama"-Aktion.

Obwohl die Menge des gesammelten Abfalls im Vergleich zu früheren Jahren deutlich abnahm, zogen Walter Seltmann und Hermann Schmidt, Gruppenleiter der Waldjugend, ein nachdenkliches Fazit: „Viele Mitbürger haben immer noch ein gestörtes Verhältnis zu Umwelt und Natur.“

Seit vielen Jahren steht die Waldjugend an vorderster Stelle, wenn es um die Sauberhaltung von Wald und Flur geht. Am Samstag schwärmte sie erneut aus, um nach vorausgegangenen Erkundungs- und Kontrollfahrten an Flächen, Straßen- und Wegerändern rund um Eschenbach all das einzusammeln, was andere Leute gedankenlos weggeworfen oder mit Absicht abgelagert haben. Erhielten die Waldläufer im vergangenen Jahr Verstärkung durch die Jugendfeuerwehr, stellte sich diesmal die Wasserwachtjugend mit in den Dienst der Umwelt.

Schwerpunkte der Säuberungsaktion waren Netzaberg, der Galgen, das Umfeld von Apfelbach, Rußweiher und Sinterweiher, der Waldlehrpfad und weitere Bereiche des Stadtwaldes. Zu den Fundstücken gehörten Autoreifen, Matratzenteile, ein Teppich, ein Fahrrad und eine Autotür, viele Metallteile sowie überaus zahlreiche Getränkeflaschen und -dosen. An der Aktion beteiligte sich auch der für den Stadtwald zuständige Forstmann Martin Gottsche.

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz stattete den Jugendlichen während der Mittagspause einen Besuch ab, dankte ihnen für ihr beispielhaftes Engagement und sponserte einen stärkenden Imbiss. Unverständnis zeigte er für die Wegwerf-Mentalität vieler Zeitgenossen.

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