05.04.2021 - 11:07 Uhr
EschenbachOberpfalz

Digitale Berufsorientierung an der Markus-Gottwalt-Schule Eschenbach

Zu einem durchschlagenden Erfolg wird der virtuelle Berufsorientierungstag an der Markus-Gottwalt-Schule (MGS) Eschenbach. Von den Schülern der M 9 und der M 10 kommen durchwegs positive Rückmeldungen.

Wolfgang Bodensteiner und Nicole Gleißner (stehend, von rechts) begleiten die virtuelle Berufsorientierung der Neunt- und Zehntklässler an der Markus-Gottwalt-Schule.
von Walther HermannProfil

Den für den 25. März geplanten Berufsorientierungstag auch in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Pandemiesituation zu streichen, kam für die Markus-Gottwalt-Schule nicht in Frage. Getreu dem Motto “Geht nicht – gibt’s nicht” wurde in den vergangenen Wochen und Monaten eine umfangreiche virtuelle Plattform gestaltet.

Zum geplanten Termin fand der Berufsorientierungstag daher kurzerhand als „virtueller BO-Tag“ statt. Die Schulleitung der MGS mit Rektor Wolfgang Bodensteiner und Konrektorin Nicole Gleißner hießen die Jugendlichen aus dem gesamten Schulverbund West zu den Videochats willkommen. Zahlreiche namhafte Firmen und Fachschulen konnten dabei in virtuellen „Räumen“ besucht werden.

Oftmals waren die Ausbildungsleiter und auch Auszubildende der Firmen in den Chats vertreten, etwa von den Firmen Witron und Constantia Pirk. Alle Firmen stellten verschiedenste Ausbildungsberufe vor und beantworteten umfangreiche Fragen der Schüler.

Teilweise waren über 100 Teilnehmer in den Chats angemeldet. Die Schüler erhielten vielfältigen Einblick in den Berufsalltag. Im Vorfeld hatten sie sich bereits mittels der hinterlegten Berufssteckbriefe mit vielen Daten und Fakten vertraut gemacht. Auch die Berufsberatung des Arbeitsamts bot aktuelle Informationen.

Je nach Interessenslage loggten sich die Mädchen und Buben in die Chats ein und waren dann aktiv dabei. Von den Schülern der Klassen M9 und M10 kamen ausschließlich positive Rückmeldungen. Sie waren begeistert davon, wie viel Zeit sich die Firmen für die Beantwortung ihrer Fragen nahmen, und fühlten sich mit ihnen trotz der räumlichen Distanz sehr verbunden. Manche Jugendliche fanden für sich sogar interessante Ausbildungsrichtungen, die ihnen vorab gänzlich unbekannt waren.

In dem großen positiven Zuspruch sieht Rektor Wolfgang Bodensteiner das Ergebnis der engen Zusammenarbeit aller vier Schulen im Verbund. „Durch Teamwork konnte dieses einzigartige Projekt gestaltet und umgesetzt werden“, zeigte er sich überzeugt. Der Dank der Schule gilt insbesondere den Firmen, die sich am Berufsorientierungstag und den vorbereitenden Maßnahmen beteiligt haben.

Digitalisierung ist selbst in diesem Bereich für alle zwischenzeitlich zum Alltag geworden. Kleinere technische Pannen wurden schnellstmöglich durch Lehrer Martin Schmid behoben. Weitere Steckbriefe von Ausbildungsberufen können interessierte Firmen auch künftig der Bildungseinrichtung (michaela.keck-neidull[at]mgs-eschenbach[dot]de) übermitteln. Sie werden stets gerne in die Homepage (htps://mgs-eschenbach.de/berufsorientierung/) aufgenommen.

Die MGS hofft, mit dieser Plattform in der aktuellen Zeit als Bindeglied zwischen der Schülerschaft und der Wirtschaft zu wirken, wovon alle Beteiligten profitieren. „Die Plattform bleibt geöffnet“, versicherte Bodensteiner: „Über 150 Ausbildungsberufe bei mehr als 50 Arbeitgebern in der Region erwarten Sie.“

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