Fleißen (Plesna), ursprüngich deutsche Grenzstadt zwischen dem nördlichen Egerland und dem Vogtlandkreis und in den Zwischenkriegs- und Nachkriegsjahren berühmt für Textilindustrie, war das Ziel des Tschechischkurses der Markus-Gottwalt-Schule. Dem Basteln und Spielen mit Schülern der dortigen Grundschule waren in den vergangenen Jahren bereits drei Begegnungen vorausgegangen.
Rektor Wolfgang Bodensteiner sah in der Begegnung eine tolle Gelegenheit zum Zusammenfinden von Menschen aus zwei Ländern. Konrektorin Radka Dykova hatte braune Kartonblätter, weiße Garnfäden mit Nadel und Mandelblättchen als Grundmaterial zum Basteln dekorativer Lebkuchen vorbereitet. Nach einem Imbiss waren Bewegung, Spaß und Spiel in der Turnhalle angesagt, die mit der besonderen Gestaltung von Bühne, Empore und abgehängtem Oval mit indirekter Beleuchtung an der Decke noch an den Baustil der Donaumonarchie erinnerte. Klassleiterin Adela Lekesova und Dykova hatten Spring-, Hüpf- und Laufspiele, zum Teil auf Wettbewerbsbasis ausgesucht. Geschicklichkeitsspiele mit Reifen führten zu viel Hurra. Während sich in der Endphase die Schüler Seil-Ziehen, Ballspielen und Hula-Hopp-Übungen hingaben, pflegten die Schulleiter regen Gedankenaustausch. Die Eschenbacher Schüler verabschiedeten sich mit dem Lied: „ Dobrý den, dobrý den, jak se máš? Dobrý den, dobrý den, jak se máš? Děkuji, moc fajn, děkuji, moc fajn,děkuji, moc fajn. Ahoj a čau!“ (Guten Tag, guten Tag, wie geht es dir? Danke sehr fein. Hallo und Tschüß.)













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