Er gehörte zu der Gruppe von dynamischen Unternehmern, die vor drei Jahrzehnten dem Gewerbegebiet "Am Stadtwald" Leben einhauchten.
Die ersten fünf Lebensjahre verbrachte der gebürtige Grafenwöhrer mit seinen Eltern Hans und Margarete Dürr sowie drei Brüdern in der Soldatenstadt, wo der Vater im Truppenlager beschäftigt war. Die Bombenangriffe auf Grafenwöhr waren Anlass dafür, dass die Mutter mit den Kindern in Metzenhof Sicherheit suchte und im Anwesen Roder Aufnahme fand. Die vier Dürr-Buben trafen dort auf vier Roder-Buben. „Da ging’s ganz schön rund“, erinnerte sich Gunter Dürr an seinem "Runden".
Der Schulzeit in Grafenwöhr, der Ausbildung zum Technischen Zeichner und dem Besuch der Berufsoberschule Nürnberg folgten Tätigkeiten bei den Firmen Lippert in Pressath und Prüschenk in Kirchenthumbach. Die Eheschließung mit Karin Gugel im Jahr 1963 war verbunden mit der Gründung einer eigenen Firma im Bereich Anlagenbau in Grafenwöhr mit Zulieferungen an die Amberger Firma Grammer.
Der Verlagerung der Fertigung in den Raum Tirschenreuth im Jahr 1967 folgte sechs Jahre später die Rückkehr in die Heimatregion: Im Gewerbegebiet "Am Stadtwald" entstand der große Hallenbau der Firma Elma. Gunter Dürr bildete Facharbeiter seines leistungsstarken Betriebs weiter aus und ließ sie durch Schulungen und Kurse zu Stützen seines Unternehmens werden.
Im Jahr 2000 stieg er aus dem Familienbetrieb aus, den dann Frau und Tochter weiterführten. 2011 wurde der Jubilar mit dem Bau eines Eigenheimes der Marke „Eigenbau“ in Eschenbach sesshaft und umgab es mit einer kleinen Obstbaumplantage. 2014 schloss er mit seiner aus Norddeutschland stammenden Uschi den Bund der Ehe.









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