17.01.2020 - 13:17 Uhr
EschenbachOberpfalz

Erfolgreich bei Ausbildung und Zucht

„Dem Hunde, wenn er gut erzogen, wird selbst ein weiser Mann gewogen.“ Diesem Goethe-Zitat huldigen die Funktionsträger des Vereins für Deutsche Schäferhunde mit ihren Berichten in der Jahreshauptversammlung.

von Walther HermannProfil

In familiärer Atmosphäre begannen die Freunde des Deutschen Schäferhundes das neue Jahr. Der Rückblick auf 2019 weckte Erinnerungen an das gesellige und hundesportliche Miteinander. Der allgemein gehaltenen Rückschau von Vorsitzendem Michael Siegler folgten detailliertere Berichte.

Dass im Verein neben artgerechter Haltung und Ausbildung auch die Zucht der beliebten Hunderasse erfolgreich betrieben wird, bewiesen die Ausführungen von Tanja Gilch. Die Zuchtwartin berichtete von der Abnahme von 6 Würfen bei den Familien Gilch, Grüner, Hörl, Pürkner und Rass mit insgesamt 15 Rüden und 14 Hündinnen. Erfreut zeigte sie sich über den regen Besuch von Zuchtschauen. Ihre chronologische Aufzählung dazu enthielt 23 Teilnahmen, bei denen nahezu ausschließlich nur die Noten „sehr gut“ und „vorzüglich“ vergeben wurden.

Das Übungsgelände des Vereins ist regelmäßig Austragungsort von Zuchttauglichkeitsprüfungen des Landesverbandes. Gilch nannte vier Hunde von Mitgliedern, die im Zuge der erstmaligen Vorstellung „angekört“ wurden, und sechs Hunde, denen die Zuchttauglichkeit „auf Lebenszeit“ zugestanden wurde.

Rückschlüsse auf einen guten Ausbildungsstand ließ der Bericht von Jürgen Schneider zu. Er ging zunächst auf die Inhalte der von vier Mitgliedern besuchten Jahrestagung der Ausbildungswarte des Landesverbandes ein, bei der die Ortsgruppe „ein großes Lob für die sehr gut organisierte Landesgruppenzuchtschau 2018“ erhalten habe. Eine gute Beteiligung bescheinigte der Ausbildungs- und Übungswart der Frühjahrs- und Herbstprüfung mit den bekannten Leistungsrichtern Bernhard Babel und Horst Kaim. 21 der 24 erfolgreich angetretenen Teilnehmer, die sich 10 unterschiedlichen Prüfungsstufen unterzogen, gehörten der Ortsgruppe Eschenbach an.

Wiederholt gingen deren Hundefreunde auf Reisen. Schneider berichtete von der erfolgreichen Teilnahme an fünf Prüfungen in Wernberg, Amberg, Waldmünchen und Langenzenn. Anerkennung sprach er Jana Blüml aus, die ihre Hündin „Itchy del Lupo Nero“ bei der FCI-Qualifikation in Bindlach vorstellte und die Qualifikation für den Siebenländerwettkampf in Österreich errang. In seinen Dank an Prüfungsteilnehmer, Fährtenleger und Schutzdiensthelfer schloss er Landwirte und Jäger ein, „die sehr viel Verständnis für unseren Hundesport zeigten“.

Die Jugendgruppe mit zurzeit 13 Mitgliedern ist seit Jahren fester Bestandteil des Schäferhundevereins. In ihrem Überblick über das Geschehen 2019, das mit einer Jugendwarttagung der Landesgruppe begonnen hatte, sprach Stefanie Siegler von der Fertigung von „Beißwürsten“ und dem Basteln von Halsbändern, die bei der „Körung“ beziehungsweise bei der Herbstprüfung verkauft wurden.

Sie bedauerte, dass der Kinderfasching wegen einer Grippewelle abgesagt werden musste. Einen „vollen Erfolg“ bescheinigte sie dem Zeltlager mit Spielen, Geschichtenerzählen, Nachtwanderung, Lagerfeuer mit Grillen und einem Unwetter, das zum Aufbau des Nachtlagers im Vereinsheim führte. Mit Stolz blickte Siegler auf den Erfolg der Jugendlichen Franziska Kühnel und Nicole Lehner bei Ausdauer- und Begleithundprüfungen.

Im Namen der Revisoren bestätigte Otto Janner den positiven Bericht Edeltraud Höchtls und bescheinigte ihr eine ordentliche Kassenführung. Zu Delegierten für die Landesgruppenversammlung bestimmten die Mitglieder Jürgen Schneider, Manfred Kausler, Michael Siegler und Stefan Bunke. Mit der Leitung der Prüfungen in diesem Jahr wurde Vanessa Kausler betraut.

Regelmäßige Mitgliederversammlungen wünschte sich Tanja Gilch. Nach einer kurzen Aussprache wurden dazu für März, Juni und Dezember der jeweils erste Freitag und für September der zweite Freitag im Monat vereinbart.

Dritter Bürgermeister Klaus Lehl bescheinigte den Hundefreunden ein erfolgreiches Jahr mit vielseitigen Aktivitäten und viel Trainingsfleiß. Er interpretierte das Sprichwort „Der beste Freund des Menschen ist sein Hund“, würdigte das Engagement der Ehrenamtlichen im Verein und sah in den gut besuchten Zuchtschauen ein Aushängeschild für Verein und Stadt. Lehl sprach der Jugendarbeit einen hohen Stellenwert zu und geizte nicht mit weiteren wohlwollenden Worten und einem Scheck.

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