12.10.2020 - 13:33 Uhr
EschenbachOberpfalz

Erstkommunion in Eschenbach unter besonderen Vorzeichen

Gesichtsmasken, Anwesenheitslisten, Handdesinfektion und Abstand halten: Den erstmaligen Weg zum „Tisch des Herrn“ der Eschenbacher Erstkommunikanten begleiten im „Corona-Jahr“ viele Hindernisse.

Einen festlichen Gottesdienst feiern die 13 Erstkommunionkinder der Pfarrei St. Laurentius mit Stadtpfarrer Thomas Jeschner (hinten, Mitte), Pfarrvikar Gerald (hinten, rechts) und Pastoralreferent Alfred Kick (hinten, links).
von Robert DotzauerProfil

Auch der traditionelle Kirchenzug mit Blasmusikbegleitung entfiel. Nichtsdestotrotz wird den 13 Buben und Mädchen ihre Erstkommunion in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius sicherlich in guter Erinnerung bleiben.

Es war ein Feiertag für Kinder, Eltern und Geschwister, den die Pfarrei würdevoll und festlich feierte. Lachsfarbene Rosenarrangements schmückten die Kirchenbänke, als nach dem Einzug des liturgischen Dienstes die Gläubigen mit Joachim Steppert an der Orgel und den Geschwistern Trummer als Solistinnen anstimmten: „Komm her, freu dich mit uns, tritt ein, denn der Herr will unter uns sein.“

In einer kurzen Ansprache dankte Stadtpfarrer Thomas Jeschner Eltern, Lehrern und Pastoralreferent Alfred Kick für die länger als üblich dauernde Vorbereitung der Kinder auf das Sakrament der Erstkommunion. Er appellierte an die Eltern, nicht aufzuhören, von Gott zu erzählen und ihren Kindern den Glauben vorzuleben.

Im Mittelpunkt des Festgottesdienstes stand anschließend das Glaubensbekenntnis mit den markanten Worten „Wir widersagen“ und „wir glauben“. „Fest soll mein Taufbund immer stehn, ich will die Kirche hören“, schallte es dann durch das Gotteshaus. Schließlich kam für die Erstkommunionkinder der große Moment, erstmals Jesus Christus in Gestalt der Hostie zu empfangen.

Mit Dankgebeten, dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“, dem Segen des dreifaltigen Gottes und frohen Festtagswünschen des Stadtpfarrers endete die festliche Kommunionfeier, die in Konzelebration von Pfarrvikar Gerald mitgestaltet und umsichtig von Pastroralreferent Alfred Kick vorbereitet wurde. Für Verwandte der Kommunionkinder, die in der Stadtpfarrkirche wegen der Hygienevorgaben keinen Platz fanden, organisierte die Pfarrei eine Übertragung mittels Livestreaming.

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