Ausgelassene Stimmung herrschte am Samstagabend beim Auftakt zum 40. Bürgerfest. Die "Rotzlöffl" nahmen die Besucher über vier Stunden mit auf mitreißende Runden in die Welt der Musik. Bürgermeister Peter Lehr und sein Stellvertreter Klaus Lehl kündigten die vier Musiker aus Schwarzenfeld als echte Bayern an, die nach dem Motto "Boarisch rocken" auf dem Karlsplatzs rotzlöffligen Partysound. "Heute lassen sie in Eschenbach die Sau raus", rief Lehr.
Auch Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies warnte schon mal die Anwohner: "Es wird heit a bisserl lauter." Dann ging es Schlag auf Schlag. Mit "Hallo, hallo, schön dass du da bist" hießen sie die vielen Kinder vor der Bühne willkommen und riefen nach dem Bayerischen Defiliermarsch: "Jetzt wird gerotzlöffelt!" Wenn sich die Musiker bei bekannten Stückln ein Mitsingen der Festbesucher wünschten, hielt Oberrotzlöffel Christoph eine Tafel mit "Singen" empor und leitete über zu "So ein Wahnsinn" und erinnerte an "Sieben Sünden in einer Nacht". Als er in den ersten Reihen amerikanische Besucher erkannte, erinnerte er an den Auftritt seiner Band in Las Vegas und erhielt auf seine Frage "Wo sind die amerikanischen Freunde?" ein lautstarkes "Juhu".
Jubel herrschte bei der großen Kinderschar, die, unterstützt durch mehrere Mamas, den Platz vor der Bühne als Tanzfläche nutzte, als Christoph das "Fliegerlied" ankündigte und dann zu "Kordula grün" überleitete. Immer wieder forderten die Musiker: "Die Krüge hoch!" Als dies einmal nicht funktionierte, kam prompt der Vorwurf: "Mia san doch net bei de Preissn ..."
Und weiter ging es im Programm mit Andreas-Gabalier-Hits und bekannten Charts. Die Tanzfläche vor der Bühne hatten inzwischen junggebliebene Festbesucher für sich entdeckt. Das Wetterleuchten, das hinter der Bergkirche zunahm, werteten sie nur als zusätzliche Lichteffekte. Es nahte Mitternacht, als sich "Rotzlöffel" Christoph verabschiedete und die Besucher bat: "Vergesst uns nicht!" Aber zuerst erhörten die Musiker noch die zahlreichen "Zugabe"- Rufe.














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